Fazit
Connected Car ist aktuell neben autonomem Fahren eines der großen Themen bei den Automobilherstellern. Der Grund ist klar: Sehr viele Fahrer nutzen ein Smartphone und die damit angebotenen Services und wollen diese während der Fahrt bequem weiter nutzen können. Wie früher umständlich eine Bluetooth-Verbindung aufzubauen, die dann instabil ist und nur Audiowiedergabe ermöglicht - das möchte heute niemand mehr als "Car Entertainment" geboten bekommen.
Dementsprechend haben die meisten Hersteller in diesem Bereich aufgerüstet. Fast alle Autohersteller bieten mittlerweile vernetztes Entertainment an, allerdings meist nur gegen Aufpreis beziehungsweise mit teureren Entertainmentsystemen. Die Qualität der Systeme ist dabei höchst unterschiedlich.
Kia bietet gute Vernetzung, Daimler hinkt hinterher
Kia als günstigster Hersteller in unserer Auswahl bietet mitnichten das schlechteste System an, was die Möglichkeiten betrifft, seine auf dem Smartphone genutzten Apps auch im Auto zu verwenden. Dank Carplay und Android Auto ist der Hersteller trotz des etwas langweiligen eigenen Systems gut für vernetztes Fahren gerüstet.
Mercedes hingegen hat zwar ein übersichtliches System mit eigenen Apps und vielfältigen Fahrzeugeinstellungen, dieses vernachlässigt allerdings Unterhaltungsdienste wie individuelle Audio-Streaming-Services komplett. Dieser Ausfall kann aktuell noch nicht durch Carplay ausgeglichen werden, das zwar für einige Modellserien angekündigt, bisher aber noch nicht verfügbar ist. BMW fährt komplett die Strategie, Android Auto oder Carplay nicht für seine Wagen anzubieten - das eigene System verfügt aber auch über eine gute Auswahl an Apps.
Audi offeriert ebenfalls Carplay- und Android-Auto-Unterstützung, zusätzlich zum gut aufgebauten eigenen System mit zwei Displays, die miteinander interagieren. Noch weiter treibt es Volkswagen, die darüber hinaus noch Mirrorlink unterstützen. Spannend könnte es bei VW in den kommenden Jahren werden, falls der Konzern die Ideen seines Showcars umsetzt.
Von den von uns ausprobierten Systemen finden wir alle bis auf das von Mercedes geeignet, um relativ nahtlos auf dem Smartphone genutzte Apps im Auto weiterzuverwenden. Dies gilt aber bei einem Großteil der Anbieter nur für Besitzer von Android-Smartphones und iPhones - wer mit einem anderen System arbeitet, bleibt meist auf der Strecke.
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| Volkswagen mit interessanten Ideen |










@donadi: Albumcover und weitere Infos werden heute schon angezeigt.
Tja, das waren noch Zeiten, wo man diversen Krempel einfach rauswerfen konnte oder bei...
Trotz der im Prospekt und im Web zugesagten Nutzung des Displays des CDR 600, verweigert...
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