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Volkswagen mit interessanten Ideen

Als letzten Hersteller haben wir uns Volkswagen und sein vernetztes In-Car-System angesehen. Wie Audi bietet VW bei den drei QNX-basierten Car-Entertainment-Systemen Composition Media, Discover Media und Discover Pro die Kombination aus eigenen Anwendungen sowie Android Auto und Carplay an. Zusätzlich unterstützen diese drei Systeme auch Mirrorlink, einen bereits älteren und ursprünglich von Nokia entwickelten Standard zur Spiegelung von Smartphone-Inhalten auf den Monitor des In-Car-Systems.

  • Der neue 7er BMW (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Entertainmentsystem hat einen großen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gesteuert wird das System über ein Drehrad oder direkt auf dem Touchscreen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kia unterstützt mit seinem Top-System sowohl Carplay als auch Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundsystem von Kia sieht unspektakulär aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Audi setzt neben eigenen Anwendungen ebenfalls auf Carplay und Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des Armaturenbrettes befindet sich der Hauptmonitor, hinter dem Lenkrad der zweite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptmonitor in einem Audi Q7 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Inhalte des Hauptmonitors können auf dem zweiten Bildschirm hinter dem Lenkrad angezeigt werden, etwa Navigationsanweisungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das System im Q7 über ein Drehrad oder das Touchpad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mercedes ermöglicht selbst beim über 180.000 Euro teuren S600 Maybach keine Integration von Carplay oder Android Auto - die eigene App-Auswahl ist nicht umfangreich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch im S600 Maybach finden sich zwei Monitore. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Anders als bei Audi können aber Inhalte nicht verschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das Mercedes-System über ein Drehrad und ein Touchpad, das in die Handauflage eingebaut ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit einem neuen Adapter können auch ältere Mercedes-Benz-Wagen bis zum Baujahr 2002 smart gemacht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch ist Volkswagens Versuchsauto, in das neue Technologien eingebaut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch hat keine klassischen Bedienungselemente wie Knöpfe oder Schalter, sondern ein großes und ein kleines Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das große Display des Golf R Touchm, darunter das kleine Display mit adaptiven Bedienungselementen und haptischem Feedback (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die herkömmlichen Entertainmentsysteme von Volkswagen haben zahlreiche Schalter und Knöpfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei einigen Modellen unterstützt VW sowohl Carplay als auch Android Auto und Mirrorlink - hier ein Modell mit laufendem Carplay-System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Golf R Touch ist Volkswagens Versuchsauto, in das neue Technologien eingebaut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Zu den eigenen Diensten, Car Net genannt, zählen Wetter- und Verkehrsinformationen, eine POI-, Tankstellen- und Parkplatzsuche sowie Google Earth und Google Street View. Sind ein Android-Smartphone oder ein iPhone angeschlossen, lassen sich die bekannten Android-Auto- und Carplay-Apps über den Bildschirm des Entertainmentsystems nutzen - also beispielsweise aus dem Streaming-Bereich.

Auch Mirrorlink wird unterstützt

Für Mirrorlink hat VW einige eigene Apps entwickelt: Mit Drive & Track können Fahrer ihre Touren aufzeichnen, My Guide schlägt Ziele in der Umgebung vor. Der ThinkBlue Trainer gibt Hinweise, wie das Fahrzeug effizienter gefahren werden kann. Auch Fremdhersteller bieten Mirrorlink-kompatible Apps an, beispielsweise Glympse.

Wie Daimler nutzt auch Volkswagen mit e-Remote die Möglichkeit, den Wagen aus der Ferne zu bedienen. Hierzu zählen das Öffnen der Türen und Fenster und das Einschalten der Klimaanlage oder Heizung. Auch ist es möglich, technische Daten des Fahrzeugs abzufragen - bei Elektroautos etwa den Batteriestand.

Das schalterlose Auto

Dank der Öffnung gegenüber Android Auto, Carplay und sogar Mirrorlink ist Volkswagens Car-Entertainment-System sehr vielseitig. Noch interessanter sind allerdings die Ideen, die VW für das In-Car-Entertainment in künftigen Modellen hat. Das haben wir uns im Golf R Touch zeigen lassen, einem Prototyp/Show-Wagen, in den die Entwicklungsabteilung Volkswagens alle Ideen einbaut, die sie für zukunftsweisend hält.

Wie der Namenszusatz "Touch" bereits andeutet, setzt VW in seinem Zukunftskonzept auf ein Cockpit mit so wenig Knöpfen und Schaltern wie möglich. Stattdessen werden Eingaben auf einem großen Touchscreen in der Mitte des Cockpits eingegeben, der fast doppelt so groß wie der bisher größte VW-Screen ist. Darunter befindet sich ein weiterer Bildschirm, der kontextabhängig weitere Schaltflächen anzeigt.

Adaptiver Zusatzbildschirm mit haptischem Feedback

Spielt der Fahrer etwa ein Musikstück ab, kann er über den kleineren Zusatzbildschirm direkt die Titel wechseln. Im Hauptmenü lässt sich die Klimaanlage regulieren. Den VW-Technikern ist bewusst, dass das Fehlen von Schaltern zu einem Fehlen von ertastbaren Bedienelementen führt - der Fahrer müsste also auf das Display schauen, wenn er die Einstellungen verändern möchte.

Um dies zu verhindern, verfügt das untere Display über haptisches Feedback: Bewegen wir den Finger über die einzelnen Schaltflächen, spüren wir beim Wechsel ein leichtes Vibrieren; eine Aktion wird durch das Auflegen des Fingers noch nicht ausgelöst. Wollen wir eine Aktion auswählen, drücken wir fester auf den Bildschirm. Auf diese Weise hat VW das Cockpit tatsächlich merklich verschlankt, ohne dass die Funktionalität darunter leidet.

Den Anspruch eines "cleanen" Cockpits hat VW auch beim Hauptbildschirm verwirklicht: Beschriftungen und Bedienelemente sind solange ausgeblendet, bis sich ein Finger dem Bildschirm nähert. Dann erscheinen grundlegende Beschriftungen und Elemente. Bewegen wir den Finger auf diese zu, kommen ab einer gewissen Entfernung weitere Details hinzu.

Fortgeschrittene Gestensteuerung

Neben anderen Spielereien wie einer komplett selbst anpassbaren Cockpit-Beleuchtung hat VW in sein Testauto auch eine Gestensteuerung eingebaut. Diese geht weiter als die von BMW und ermöglicht es unter anderem, per Handbewegungen das Schiebedach und die Fenster zu öffnen. In der Praxis funktioniert das sehr gut.

Bei vielen der im Showcar gezeigten Funktionen ist aktuell noch unklar, wann sie in ein Serienfahrzeug kommen. Die Gestensteuerung allerdings soll bereits in der nächsten Golf-Generation eingebaut werden - im Rahmen welcher Ausstattungsvariante wurde uns nicht gesagt.

 Mercedes Benz sucht noch AnschlussFazit 
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bluehilltec 12. Okt 2015

@donadi: Albumcover und weitere Infos werden heute schon angezeigt.

Icestorm 12. Okt 2015

Tja, das waren noch Zeiten, wo man diversen Krempel einfach rauswerfen konnte oder bei...

Icestorm 12. Okt 2015

Trotz der im Prospekt und im Web zugesagten Nutzung des Displays des CDR 600, verweigert...

derdiedas 11. Okt 2015

Ob jemand vom Smartphone oder vom völlig überladenden Infotainmentsystem des Autos...

dEEkAy 09. Okt 2015

Kumpel fährt nen 3er BMW und hat sich das selbst in die Mittelkonsole "gefrickelt". Hat...


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