Auswahl bei Audi
Audi geht bei seinem QNX-basierten In-Car-System im Top-Segment einen etwas anderen Weg als BMW: Es gibt gut gemachte Apps für Reiseinformationen, Nachrichten oder Fluginformationen sowie Zugriff auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Zusätzlich bietet Audi aber auch die Unterstützung für Android Auto und Carplay an. Umschalten kann der Nutzer wie bei Kia einfach per Knopfdruck im Hauptmenü.
Im Q7 ist das aktuell aufwendigste In-Car-System Audis verbaut. Kernstück ist der MIB, der "Modulare Infotainment Baukasten", Audis Grundbaustein für Unterhaltung im Auto. Zusätzlich ist das LTE-fähige Connect-Modul mit eingebauter SIM-Karte verbaut, das die vernetzten Services ermöglicht. Das In-Car-System verfügt über einen Monitor, der mittig auf dem Armaturenbrett angebracht ist. Zusätzlich ist, wie bei vielen aktuellen Top-Modellen anderer Hersteller ebenfalls üblich, anstelle eines analogen Tachometers hinter dem Lenkrad ein Monitor eingebaut.
Navigationsanzeige hinter dem Lenkrad
Bei Audi lassen sich auch Inhalte des Displays auf dem Armaturenbrett auf dem Monitor hinter dem Lenkrad anzeigen. Das ist etwa bei der Navigation praktisch: Das Ziel wird bequem per Drehrad oder Touchpad in der Mittelkonsole eingegeben, die Zielführung anschließend direkt hinter das Lenkrad gelegt. Hierbei kann der Nutzer auch die Größe der links und rechts angezeigten Informationsanzeigen verändern.
Audi verwendet bei seinem Navigationssystem keine fotorealistischen Karten, sondern Satellitenbilder und Fotos von Google. Dank der Vernetzung werden auch hier aktuelle Verkehrsinformationen in Echtzeit eingespielt.
Android Auto oder Carplay bei Audi möglich
Verbindet der Fahrer sein Android-Smartphone oder iPhone über ein USB-Kabel mit dem Fahrzeug, wechselt der Hauptbildschirm direkt auf Android Auto oder Carplay, je nachdem, welches Gerät angeschlossen wurde. Dieses lässt sich dann auch über die Bedienungselemente des Wagens bedienen und bietet Zugriff auf zahlreiche Apps, die der Fahrer auch im Alltag außerhalb seines Fahrzeugs verwendet. Ein einfacher Knopfdruck bringt wieder das Audi-Hauptmenü zum Vorschein, zurück zu Apples oder Googles Assistenzsystem kommt der Fahrer ebenfalls über eine Extra-Schaltfläche.
Audi konzentriert sich bei seinem Top-System im Q7 merklich auf die Umsetzung von Strecken- und Fahrzeuginformationen und überlässt bestimmte Inhalte wie Streaming-Dienste den Assistenzsystemen von Google und Apple. Das ist ein absolut legitimer Weg, er resultiert in einem sehr übersichtlichen und intuitiv zu bedienenden System mit zwei gut miteinander gekoppelten Displays. Nachteile ergeben sich für Nutzer, die kein iPhone oder Android-Smartphone verwenden - hier stehen Dienste wie Spotify nur über die Audioausgabe per Bluetooth-Koppelung zur Verfügung. Mit den Bedienelementen des Fahrzeugs lassen sich diese Apps dann aber nicht steuern.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| BMW setzt auf eigenes System | Mercedes Benz sucht noch Anschluss |










@donadi: Albumcover und weitere Infos werden heute schon angezeigt.
Tja, das waren noch Zeiten, wo man diversen Krempel einfach rauswerfen konnte oder bei...
Trotz der im Prospekt und im Web zugesagten Nutzung des Displays des CDR 600, verweigert...
Ob jemand vom Smartphone oder vom völlig überladenden Infotainmentsystem des Autos...