Auswahl bei Audi

Audi geht bei seinem QNX-basierten In-Car-System im Top-Segment einen etwas anderen Weg als BMW: Es gibt gut gemachte Apps für Reiseinformationen, Nachrichten oder Fluginformationen sowie Zugriff auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Zusätzlich bietet Audi aber auch die Unterstützung für Android Auto und Carplay an. Umschalten kann der Nutzer wie bei Kia einfach per Knopfdruck im Hauptmenü.

  • Der neue 7er BMW (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Entertainmentsystem hat einen großen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gesteuert wird das System über ein Drehrad oder direkt auf dem Touchscreen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kia unterstützt mit seinem Top-System sowohl Carplay als auch Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundsystem von Kia sieht unspektakulär aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Audi setzt neben eigenen Anwendungen ebenfalls auf Carplay und Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des Armaturenbrettes befindet sich der Hauptmonitor, hinter dem Lenkrad der zweite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptmonitor in einem Audi Q7 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Inhalte des Hauptmonitors können auf dem zweiten Bildschirm hinter dem Lenkrad angezeigt werden, etwa Navigationsanweisungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das System im Q7 über ein Drehrad oder das Touchpad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mercedes ermöglicht selbst beim über 180.000 Euro teuren S600 Maybach keine Integration von Carplay oder Android Auto - die eigene App-Auswahl ist nicht umfangreich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch im S600 Maybach finden sich zwei Monitore. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Anders als bei Audi können aber Inhalte nicht verschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das Mercedes-System über ein Drehrad und ein Touchpad, das in die Handauflage eingebaut ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit einem neuen Adapter können auch ältere Mercedes-Benz-Wagen bis zum Baujahr 2002 smart gemacht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch ist Volkswagens Versuchsauto, in das neue Technologien eingebaut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch hat keine klassischen Bedienungselemente wie Knöpfe oder Schalter, sondern ein großes und ein kleines Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das große Display des Golf R Touchm, darunter das kleine Display mit adaptiven Bedienungselementen und haptischem Feedback (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die herkömmlichen Entertainmentsysteme von Volkswagen haben zahlreiche Schalter und Knöpfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei einigen Modellen unterstützt VW sowohl Carplay als auch Android Auto und Mirrorlink - hier ein Modell mit laufendem Carplay-System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Audi setzt neben eigenen Anwendungen ebenfalls auf Carplay und Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Im Q7 ist das aktuell aufwendigste In-Car-System Audis verbaut. Kernstück ist der MIB, der "Modulare Infotainment Baukasten", Audis Grundbaustein für Unterhaltung im Auto. Zusätzlich ist das LTE-fähige Connect-Modul mit eingebauter SIM-Karte verbaut, das die vernetzten Services ermöglicht. Das In-Car-System verfügt über einen Monitor, der mittig auf dem Armaturenbrett angebracht ist. Zusätzlich ist, wie bei vielen aktuellen Top-Modellen anderer Hersteller ebenfalls üblich, anstelle eines analogen Tachometers hinter dem Lenkrad ein Monitor eingebaut.

Navigationsanzeige hinter dem Lenkrad

Bei Audi lassen sich auch Inhalte des Displays auf dem Armaturenbrett auf dem Monitor hinter dem Lenkrad anzeigen. Das ist etwa bei der Navigation praktisch: Das Ziel wird bequem per Drehrad oder Touchpad in der Mittelkonsole eingegeben, die Zielführung anschließend direkt hinter das Lenkrad gelegt. Hierbei kann der Nutzer auch die Größe der links und rechts angezeigten Informationsanzeigen verändern.

Audi verwendet bei seinem Navigationssystem keine fotorealistischen Karten, sondern Satellitenbilder und Fotos von Google. Dank der Vernetzung werden auch hier aktuelle Verkehrsinformationen in Echtzeit eingespielt.

Android Auto oder Carplay bei Audi möglich

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Verbindet der Fahrer sein Android-Smartphone oder iPhone über ein USB-Kabel mit dem Fahrzeug, wechselt der Hauptbildschirm direkt auf Android Auto oder Carplay, je nachdem, welches Gerät angeschlossen wurde. Dieses lässt sich dann auch über die Bedienungselemente des Wagens bedienen und bietet Zugriff auf zahlreiche Apps, die der Fahrer auch im Alltag außerhalb seines Fahrzeugs verwendet. Ein einfacher Knopfdruck bringt wieder das Audi-Hauptmenü zum Vorschein, zurück zu Apples oder Googles Assistenzsystem kommt der Fahrer ebenfalls über eine Extra-Schaltfläche.

Audi konzentriert sich bei seinem Top-System im Q7 merklich auf die Umsetzung von Strecken- und Fahrzeuginformationen und überlässt bestimmte Inhalte wie Streaming-Dienste den Assistenzsystemen von Google und Apple. Das ist ein absolut legitimer Weg, er resultiert in einem sehr übersichtlichen und intuitiv zu bedienenden System mit zwei gut miteinander gekoppelten Displays. Nachteile ergeben sich für Nutzer, die kein iPhone oder Android-Smartphone verwenden - hier stehen Dienste wie Spotify nur über die Audioausgabe per Bluetooth-Koppelung zur Verfügung. Mit den Bedienelementen des Fahrzeugs lassen sich diese Apps dann aber nicht steuern.

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 BMW setzt auf eigenes SystemMercedes Benz sucht noch Anschluss 
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bluehilltec 12. Okt 2015

@donadi: Albumcover und weitere Infos werden heute schon angezeigt.

Icestorm 12. Okt 2015

Tja, das waren noch Zeiten, wo man diversen Krempel einfach rauswerfen konnte oder bei...

Icestorm 12. Okt 2015

Trotz der im Prospekt und im Web zugesagten Nutzung des Displays des CDR 600, verweigert...

derdiedas 11. Okt 2015

Ob jemand vom Smartphone oder vom völlig überladenden Infotainmentsystem des Autos...



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