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Unterhaltungssysteme im Auto sind mehr als ein einfaches Navi.
Unterhaltungssysteme im Auto sind mehr als ein einfaches Navi. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

BMW setzt auf eigenes System

Was Internetdienste und vernetzte Apps angeht, setzt BMW komplett auf sein eigenes System. Um Apps nutzen zu können, müssen Käufer allerdings die Sonderoption "Connected Drive Services" zusätzlich zu bestimmten Navigationssystemen beziehen. Dann können Apps wie Spotify, Deezer, Audible, Amazon Music oder auch Twitter direkt auf dem Display auf dem Armaturenbrett genutzt werden. Auch die Google-Dienste inklusive der Internetsuche stehen zur Verfügung. Die Verbindung kann über eine fest in das Auto eingebaute SIM-Karte hergestellt werden, dann braucht der Fahrer nicht einmal mehr sein Smartphone zu koppeln.

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  • Der neue 7er BMW (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Entertainmentsystem hat einen großen Bildschirm in der Mitte des Armaturenbrettes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gesteuert wird das System über ein Drehrad oder direkt auf dem Touchscreen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Kia unterstützt mit seinem Top-System sowohl Carplay als auch Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundsystem von Kia sieht unspektakulär aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Audi setzt neben eigenen Anwendungen ebenfalls auf Carplay und Android Auto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Mitte des Armaturenbrettes befindet sich der Hauptmonitor, hinter dem Lenkrad der zweite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptmonitor in einem Audi Q7 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Inhalte des Hauptmonitors können auf dem zweiten Bildschirm hinter dem Lenkrad angezeigt werden, etwa Navigationsanweisungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das System im Q7 über ein Drehrad oder das Touchpad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mercedes ermöglicht selbst beim über 180.000 Euro teuren S600 Maybach keine Integration von Carplay oder Android Auto - die eigene App-Auswahl ist nicht umfangreich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch im S600 Maybach finden sich zwei Monitore. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Anders als bei Audi können aber Inhalte nicht verschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bedient wird das Mercedes-System über ein Drehrad und ein Touchpad, das in die Handauflage eingebaut ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit einem neuen Adapter können auch ältere Mercedes-Benz-Wagen bis zum Baujahr 2002 smart gemacht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch ist Volkswagens Versuchsauto, in das neue Technologien eingebaut werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Golf R Touch hat keine klassischen Bedienungselemente wie Knöpfe oder Schalter, sondern ein großes und ein kleines Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das große Display des Golf R Touchm, darunter das kleine Display mit adaptiven Bedienungselementen und haptischem Feedback (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die herkömmlichen Entertainmentsysteme von Volkswagen haben zahlreiche Schalter und Knöpfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei einigen Modellen unterstützt VW sowohl Carplay als auch Android Auto und Mirrorlink - hier ein Modell mit laufendem Carplay-System. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der neue 7er BMW (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Zusätzlich gibt es BMW-eigene Apps, wie beispielsweise einen Kalender, eine Nachrichten-App und Office-Anwendungen. Einige Apps wie etwa das Fahrtenbuch kosten zusätzliche Gebühren, die - im Falle des Fahrtenbuches - im Jahr über 100 Euro betragen können. Das Navigationssystem von BMW ist übersichtlich und bietet dank der Internetverbindung Echtzeit-Verkehrsinformationen zu Staus, Sperrungen und Unfällen.

Touch-Bedienung im 7er BMW

Im neuen 7er BMW kann das Navigationssystem per Touch-Gesten direkt auf dem Display, per iDrive-Controller oder mit den Tasten am Lenkrad bedient werden. Das System ist recht verschachtelt aufgebaut, lässt sich aber dennoch zügig bedienen. Die Oberseite des iDrive-Controllers beinhaltet zudem ein Touchpad, über das auch Buchstaben direkt mit dem Finger eingegeben werden können. Bei der Adresseingabe mit automatischer Vervollständigung mag das praktisch sein, für SMS-Texte empfinden wir diese Möglichkeit der Texteingabe als etwas zu langwierig.

Als neue Bedienungsmöglichkeit hat BMW im neuen 7er eine Gestensteuerung verbaut. Über diese lassen sich beispielsweise per Wischbewegungen im mittleren Bereich des Cockpits Anrufe annehmen oder ablehnen, ohne dass eines der herkömmlichen Bedienelemente verwendet werden muss. Auch die Musikwiedergabe lässt sich jetzt mit Gesten steuern: Wischbewegungen wählen den nächsten oder vorherigen Titel an, eine Drehbewegung mit dem Zeigefinger im Uhrzeigersinn erhöht die Lautstärke. Dreht der Fahrer seinen Finger entgegen dem Uhrzeigersinn, wird die Musik leiser.

Diese Gesten funktionieren überraschend zuverlässig, wie wir im neuen 7er feststellen konnten. Dadurch kann der Fahrer bestimmte Funktionen des Autos bedienen, ohne von der Fahrbahn aufschauen zu müssen. Das war bisher durchaus auch mit den Knöpfen am Lenkrad möglich, mittlerweile wirken allerdings viele Lenkräder dermaßen überfrachtet, dass eine Verlagerung auf eine sinnvolle und funktionierende Gestensteuerung durchaus wünschenswert ist.

Insgesamt ist BMWs eigenes Connected-Drive-System verglichen mit den Systemen anderer Hersteller äußerst weit entwickelt, was die Auswahl an Anwendungen und den Bedienungskomfort betrifft. Das muss es allerdings auch sein, offeriert der Hersteller doch keine Möglichkeit, Android Auto oder Carplay zu nutzen. Laut eigener Aussage sieht BMW dazu keine Notwendigkeit, da die eigenen Anwendungen besser seien. Dennoch dürften sowohl Android Auto als auch Carplay auf lange Sicht mehr Auswahl bieten - was natürlich nicht ausschließt, dass auch BMW sein App-Portfolio weiter aufstockt.

 Kia wechselt per Knopfdruck zum Smartphone-SystemAuswahl bei Audi 

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bluehilltec 12. Okt 2015

@donadi: Albumcover und weitere Infos werden heute schon angezeigt.

Icestorm 12. Okt 2015

Tja, das waren noch Zeiten, wo man diversen Krempel einfach rauswerfen konnte oder bei...

Icestorm 12. Okt 2015

Trotz der im Prospekt und im Web zugesagten Nutzung des Displays des CDR 600, verweigert...

derdiedas 11. Okt 2015

Ob jemand vom Smartphone oder vom völlig überladenden Infotainmentsystem des Autos...

dEEkAy 09. Okt 2015

Kumpel fährt nen 3er BMW und hat sich das selbst in die Mittelkonsole "gefrickelt". Hat...



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