Abo
  • Services:

In-App-Purchase-Patente: 150 Firmen beugen sich Lodsys' Patentansprüchen

Lodsys meldet gleich zwei Erfolge. Zum einen wurde ein Anspruch für eines seiner Patente bestätigt, zum anderen beugen sich anscheinend zunehmend Firmen dem Druck und lizenzieren Patente der Firma, um einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lodsys meldet Erfolge.
Lodsys meldet Erfolge. (Bild: Lodsys/Screenshot: Golem.de)

Der Patentinhaber Lodsys vermeldet einen Erfolg. Nicht etwa durch Patentstreitigkeiten und gerichtliche Auseinandersetzungen, sondern rein durch die Drohgebärde, die dadurch indirekt entsteht. Mehr als 150 Entwicklerfirmen haben das Patentportfolio von Lodsys lizenziert, wie die Firma meldet. Insgesamt sollen etwa 80 Prozent das Risiko eines Rechtsstreits mit Lodsys direkt vermieden haben. Offenbar reichte die Gefahr eines Rechtsstreits, um einen Großteil der Firmen zu überzeugen.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Außerdem meldet das Unternehmen einen Erfolg beim Patent 7.222.078 und dem dort genannten Claim 24. Der wurde vom US-Patentamt USPTO bestätigt. Dabei geht es um Zwei-Wege-Interaktionen bei Geldtransfers. Laut Lodsys ist dieser Anspruch für die In-App-Purchase-Thematik wichtig. Die Firma zeigt sich zudem zuversichtlich, dass auch andere Ansprüche bestätigt werden.

Die beiden Blogeinträge von Lodsys kommen überraschend. Gleich zwei Postings wurden am gestrigen 8. Oktober 2012 abgesetzt. Zuletzt meldete sich das Unternehmen im Mai 2011 per Blog zu Wort.

Lodsys steht unter Druck durch verschiedene Firmen. So geht beispielsweise seit über einem Jahr Apple, Lizenznehmer der Patente, aktiv gegen die Patentfirma vor und darf in Verfahren eingreifen, die Lodsys gegen App-Entwickler anstrebt. Urteile sind wohl erst für das Jahr 2013 zu erwarten.

Apple ist der Meinung, dass die Lizenzierung der Patente auch die im App Store aktiven Entwickler abdeckt, da diese 30 Prozent der Einnahmen an Apple abgeben. Lodsys hingegen will nicht nur von Apple Lizenzgebühren, sondern auch von den App-Entwicklern.

Da Lodsys auch Kunden von Oracle zu Lizenzierungen drängt, versucht auch dieser Konzern, seine Kunden zu schützen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

ten-th 09. Okt 2012

Diese Patente sind eigentlich ein Witz, wenn man diese durchliest. Man kann fast nicht...

Trockenobst 09. Okt 2012

Dieses Patent wurde anscheinend 2003 eingereicht, aber 2007 erst erteilt. Damit ist...

mimimi 09. Okt 2012

Wohl musst du aber Lizenzkosten als Taxifahrer zahlen, wenn du mit diesem Auto Geld...


Folgen Sie uns
       


Ladevorgang beim Audi E-Tron

Wie schnell lässt sich der neue Audi E-Tron tatsächlich laden?

Ladevorgang beim Audi E-Tron Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    •  /