Abo
  • Services:
Anzeige
Auf Amazon könnten Rückzahlungsforderungen in Höhe von über 70 Millionen US-Dollar zukommen.
Auf Amazon könnten Rückzahlungsforderungen in Höhe von über 70 Millionen US-Dollar zukommen. (Bild: Adrian Dennis/AFP/Getty Images)

In-App-Käufe: Amazon will Kunden ungewollte Kosten zurückzahlen

Auf Amazon könnten Rückzahlungsforderungen in Höhe von über 70 Millionen US-Dollar zukommen.
Auf Amazon könnten Rückzahlungsforderungen in Höhe von über 70 Millionen US-Dollar zukommen. (Bild: Adrian Dennis/AFP/Getty Images)

Nach einer Einigung mit der US-Verbraucherschutzbehöre FTC hat Amazon eingewilligt, Kunden die Kosten, die durch unabsichtlich von Kindern getätigte In-App-Käufe verursacht wurden, zu erstatten. Insgesamt könnten Forderungen in Höhe von über 70 Millionen Euro auf das Unternehmen zukommen.

Amazon hat sich mit der US-Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) auf eine Rückerstattung von durch Kinder verursachte In-App-Käufe geeinigt. Vorausgegangen ist ein zweieinhalbjähriger Rechtsstreit, der durch die Einigung beendet wird. Die Einigung gilt für die USA.

Anzeige

Über 70 Millionen US-Dollar erstattungsfähig

Insgesamt geht es um mögliche Rückerstattungskosten von über 70 Millionen US-Dollar, die durch Zusatzkäufe in Apps verursacht wurden. Amazon hatte es versäumt, bei über seinen eigenen Appstore vertriebenen Anwendungen auf mögliche Zusatzkosten hinzuweisen. Dadurch passierte es häufig, dass Kinder in Spielen auf Zusatzinhalte klickten und nicht merkten, dass Kosten entstanden.

Diese Kosten wurden den Eltern erst später klar, eine Rückerstattung war bisher nicht möglich. Ein Gericht in den USA hatte im April 2016 entschieden, dass Amazon die Kosten zurückerstatten muss, das Unternehmen hatte allerdings Berufung eingelegt.

Auch die FTC hatte das Urteil angefochten, da darin nicht festgehalten wurde, dass Amazon künftig derartige In-App-Käufe unterbinden solle. Mit der jetzt erfolgten außergerichtlichen Einigung ziehen beide Parteien ihre Berufungen zurück. Das Rückerstattungsprogramm wird durch Amazon durchgeführt, Informationen diesbezüglich sollen in Kürze veröffentlicht werden. Erstattungsfähig sind Kosten, die im Zeitraum zwischen November 2011 und Mai 2016 entstanden sind.

Auch Google und Apple mussten In-App-Käufe erstatten

Vor Amazon haben bereits Google und Apple einer Rückerstattung von In-App-Käufen zugestimmt. Google hatte sich im September 2014 bereiterklärt, insgesamt 19 Millionen US-Dollar zurückzuzahlen. Apple sollte 32,5 Millionen US-Dollar erstatten.


eye home zur Startseite
maxmoon 10. Apr 2017

Falls du den Pin meinst, um das Gerät zu entsperren, dann nein. Das Kind soll das Spiel...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  2. BG-Phoenics GmbH, München
  3. SARSTEDT AG & Co., Nümbrecht-Rommelsdorf
  4. Wüstenrot Immobilien GmbH, Ludwigsburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 444,00€ + 4,99€ Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  2. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  3. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  4. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  5. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  6. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  7. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  8. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  9. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  10. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

  1. Re: Offenbar finden alle Git gut, aber

    Polecat42 | 12:04

  2. Re: Horizon zero dawn

    LH | 12:03

  3. Re: Volumenbegrenzungen abschaffen

    My1 | 12:02

  4. Re: Forken

    ibsi | 12:02

  5. Re: Harmonie zwischen Kapitalismus und dem...

    staples | 11:59


  1. 11:44

  2. 11:10

  3. 09:01

  4. 17:40

  5. 16:40

  6. 16:29

  7. 16:27

  8. 15:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel