Abo
  • Services:

IMHO: Warum eine iWatch von Apple Sinn ergibt

Wearables wie Smartwatches seien der nächste Schritt in der Post-PC-Ära, schreibt Tech-Blogger Marcel Weiß. Darum sei es nur eine Frage der Zeit, bis Apple seine iWatch vorstellt.

Artikel veröffentlicht am , Marcel Weiß/Neunetz.com
IMHO: Warum eine iWatch von Apple Sinn ergibt
(Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Wearables, also kleine Computer, die man mit sich trägt, sind der nächste Schritt für die Hardwareplattformen der Post-PC-Ära. Die größte Frage, die sich bisher stellte, war, in welcher Form diese nächste Phase beginnen wird. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auch diese Frage beantwortet. Mittlerweile scheint jedes Unternehmen im Technologiesektor eine Smartwatch zu bauen.

Inhalt:
  1. IMHO: Warum eine iWatch von Apple Sinn ergibt
  2. Smartwatches zur Haushaltsautomatisierung

The Next Web zählt allein 16 Smartwatches, "die man kennen sollte". Quartz hat eine Übersicht über alle Hersteller von Acer bis Sony, die eine Smartwatch angekündigt haben oder Gerüchten zufolge an einer bauen. Auf der Ifa haben sowohl Qualcomm als auch Samsung eigene Smartwatches vorgestellt. Selbst Nissan baut eine Smartwatch (Youtube-Video). Auch Fitnesstracker wie Fitbit bekommen Smartwatch-Funktionen und Google soll an einer Smartwatch mit integriertem Google Now arbeiten.

Das ist nicht verwunderlich.

Als ich Ende vergangenen Jahres von den ersten Gerüchten über eine iWatch, eine Smartwatch von Apple, erfuhr, ergab das sofort Sinn für mich. Wie bereits angemerkt, sind sogenannte Wearables der nächste Schritt für die Post-PC-Ära. Diese Plattformen (iOS, Android, Windows Phone etc.) existieren bereits in einer Multi-Device-Welt. Wer ein Smartphone hat, besitzt oft auch einen Laptop. Immer mehr Menschen haben zusätzlich ein Tablet. Das Web und Webservices, die Daten und Angebote über diese Devices hinweg synchron halten, gehören fest zu diesen Post-PC-Plattformen.

Smartwatches sind weniger auffällig als Datenbrillen

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Wearables sind, nachdem Smartphones technisch die Gut-genug-Stufe erreicht haben, der nächste Schritt in der Post-PC-Welt. Diese neuen, kleinen, tragbaren Computer werden verschiedene Formen annehmen. Von diesen Formen ergeben Smartwatches mehr Sinn als Smart Glasses wie Google Glass, also Brillen mit eingebauten Minicomputern. Denn Google Glass und seine Artverwandten werden ihre Anwendung nicht im Endkonsumenten-Mainstream, sondern im beruflichen Umfeld finden (Ärzte, Taxifahrer, etc.). Also in Situationen, in denen die Umwelt es nicht befremdlich findet, wenn man eine Kamera im Gesicht trägt, sondern alle davon profitieren.

Smartwatches dagegen sind weitaus weniger invasiv und in den Alltag integrierbar. Das Handgelenk ist die einzige Stelle, an der wir seit über hundert Jahren Maschinen direkt am Körper tragen. Das Handgelenk hat sich bereits als natürlicher Ort für Maschinen am Körper etabliert. Natürlich werden die ersten Wearables diesem Vorbild folgen. Im Grunde machen sie das bereits: Fitbit, Nike Fuelband, all die Fitnesstracker werden bereits am Handgelenk getragen.

Was fängt man nun mit einer solchen Smartwatch an? Das Gerücht, Google tüftele an einem Prototyp mit Google Now, zeigt bereits die Richtung auf: Alles, was regelmäßig und zeitnah an Informationen und Interaktionen am Smartphone abgefragt wird und stattfindet, passt hervorragend zu einer Smartwatch. Google Now teilt mir mit, dass der Verkehr auf dem Weg zu meinem Termin in einer Stunde ungewöhnlich hoch ist und ich deshalb eher losgehen muss? Das ist eine Information für die Smartwatch, nicht für das Smartphone, vorausgesetzt, das Betriebssystem hat die Wahl.

Jeder Moment, in dem das Smartphone für wenige Sekunden aus der Hosentasche gezogen wird, um etwa die Notifications zu lesen, ist ein Moment, der Smartwatches gehören wird.

Smartwatches zur Haushaltsautomatisierung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 34,99€ (Bestpreis!)
  2. 33€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. TV-Angebote von Sony, LG und Philips)
  4. 129€ (Bestpreis!)

Abendschnee 29. Apr 2014

- Ich trage nicht mal eine Uhr am Handgelenk ich auch nicht, aber zusätzliche Funktionen...

Sturmfront 23. Okt 2013

Also ich sehe das auch noch nicht kommen, dass der PC wirklich abgelöst wird. Meiner...

jjo 22. Okt 2013

Danke, ich warte jeden Tag auf ein Anruf von Tim Cook :( Stell Dir vor, Du liegst auf...

Elgareth 21. Okt 2013

Irgendwie ziemlich eklig das Wort, wenn man bewusst drüber nachdenkt... :D (Sry für...

Peter Brülls 21. Okt 2013

Eben. Und auch nicht irgendwelche Uhren, sondern schmückende. Es gab eine Phase, in...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 - Test

Wir haben uns zwei Geforce RTX 2070, eine von Asus und eine von MSI, angeschaut. Beide basieren auf einem TU106-Chip mit 2.304 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit GByte GDDR6-Speicher. Das Asus-Modell hat mehr Takt und ein höhere Power-Target sowie eine leicht bessere Ausstattung, die MSI-Karte ist mit 520 Euro statt 700 Euro aber günstiger. Beide Geforce RTX 2070 schlagen die Geforce GTX 1080 und Radeon RX Vega 64.

Geforce RTX 2070 - Test Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
Google Nachtsicht im Test
Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
  2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
  3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /