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Klagen führen zu Dilemma

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, sind die Klagen zwar absolut gerechtfertigt und notwendig, führen langfristig jedoch nicht zu einer weiteren Verbreitung der GPL. Denn Unternehmen fürchten sich davor, verklagt zu werden und verzichten deshalb auf die Verwendung von Copyleft-Code. Das Dilemma dabei ist, dass die Klagen der Entwickler keinesfalls unterlassen werden können.

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Aus Sicht der Nutzer sind die Prozesse aber wenig zielführend, da nicht mehr, sondern immer weniger Unternehmen GPL-Code verwenden. Da es immer weniger Firmen mit einer entsprechenden Marktmacht gibt, die GPL-Code überhaupt einsetzen, kommt auch nur ein kleiner Benutzerkreis mit den Vorteilen der GPL überhaupt in Berührung.

GPL-Software im Fachmarkt

Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, ist eines absehbar: Auch in den nächsten Jahren wird es nicht dazu kommen, dass wir in einen beliebigen Elektronikfachmarkt gehen können, um uns einen Laptop oder ein Smartphone zu kaufen, dessen System komplett unter der GPL steht und nicht nur der Kernel des Gerätes.

Auch eine Wahlmöglichkeit, zum Beispiel zwischen verschiedenen Distributionen oder Desktopoberflächen, wäre ganz im Sinne der Nutzer. Doch so lange diese davon nichts wissen, wird es wohl keine Wahl geben. Entsprechende Geräte wird es, wie jetzt auch schon, nur über kleine idealistische Onlineversandhändler geben.

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Ändern kann das nur eine Nutzerschaft, die die GPL auf Grund ihrer Freiheiten für die Endbenutzer einfordert. Etwa durch den gezielten Kauf von Geräten mit GPL-Software, um Unternehmen so zum Umdenken zu zwingen. Oder, indem freie Software an Bekannte oder Freunde verteilt oder wenigstens zum Testen gezeigt wird. So lernen Nutzer Alternativen kennen. Dass das funktioniert, stellte kürzlich ein Redakteur von Spiegel Online fest, der die Verbreitung von Ubuntu in seinem Bekanntenkreis als Dominoeffekt beschreibt.

Auch der Druck auf Unternehmen lässt sich leicht erhöhen. Rechner ohne Betriebssystem oder mit Linux-Distributionen lassen sich online kaufen. Im Fachmarkt kann dagegen mit einem Live-USB-Stick die Hardware auf Verwendbarkeit geprüft werden. Kunden sollten nicht einfach konsumieren, sondern nachfragen. Das Angebot der Hersteller sollte dem Interesse der Kunden dann folgen.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).

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 IMHO: Unternehmen machen die GPL kaputt
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Atalanttore 22. Feb 2012

Danke, wenigstens etwas Auswahl an Linux-tauglichen Notebooks.

Jakelandiar 21. Feb 2012

Oh DAS ist witzig. Normalerweise sind das immer GPL Anhänger wie du die alles was nicht...

SSD 20. Feb 2012

OK, wie man sich doch täuschen kann xD

Der Kaiser! 20. Feb 2012

Das ist ein Problem der Menschen. Nicht der Lizenz. Denn irgendwie bekommen sie es nicht...

Der Held vom... 20. Feb 2012

Das Problem ist, das viel die GPL nur so weit nutzen, bis sie die Ergebnisse der Arbeit...


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