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Und täglich grüßt das Neuland

Wir finden Suchmaschinen großartig, die unseren Wissensdurst in Sekundenschnelle stillen. Wir wollten das so, bis uns kürzlich ein Gericht sagte, dass das nicht so ganz in Ordnung ist. Dass es ein Recht auf Vergessen gibt. Und den Richtern schreien wir hinterher: Zensur!

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Jahrelang verschickten wir unsere E-Mails wie Postkarten durch das Internet. Dann kam Edward Snowden, um uns zu erklären, dass wir verschlüsseln sollen. Dass wir den Unternehmen, denen wir vertrauten, sagen sollen, sie sollen doch bitte unsere Daten auch verschlüsseln. Auf einmal sind wir alle Verfolgte. In Wahrheit waren wir das schon immer. Viel zu langsam ziehen wir die Vorhänge zu unserem digitalen Leben wieder zu. Und zu vielen ist es inzwischen egal, sie haben sich daran gewöhnt - oder resigniert.

Wir sind doch nur neugierig

Jenseits von Verschlüsselung, hinter der wir unsere Gedanken verstecken können, unsere Wünsche, unsere Vorlieben und vielleicht auch unsere Geheimnisse, fehlt uns oft das rechte Maß - und der Überblick über das, was wir von uns preisgeben, wenn wir vergessen, dass das Internet nichts vergisst. Und das wird es auch in Zukunft genauso wenig wie die Geheimdienste es lassen werden, alles über uns erfahren zu wollen.

Wir haben uns selbst diesen Alptraum geschaffen, der in rosa Wölkchen gepackt, die grenzenlose digitale Freiheit ist. Alle greifen auf unsere Daten zu, warum sollten es NSA, GCHQ, BND, Mossad, Zhong Chan Er Bu, HnaA, ISI und wie sie alle heißen, nicht tun? Sie liegen ja sprichwörtlich auf der Datenautobahn. Und mal ehrlich: Neugierig sind wir doch alle.

Aufwachen!

Wir können uns nicht verstecken. Wir müssen deshalb immer wieder für unsere Meinungs- und Redefreiheit und unsere Privatsphäre kämpfen - auch für die, die es nicht können. Wir müssen uns weiter für weltweite, verbindliche Regeln einsetzen, den Datenhunger der Nimmersatten aufdecken und eindämmen, auch wenn es manchmal sinnlos erscheint. Und wir müssen denjenigen auf die Füße treten, die uns daran hindern. Wir müssen aber auch lernen, dass wir bis zu einem gewissen Maß in einer digitalen Öffentlichkeit leben.

Spätestens jetzt, nach einem Jahr Snowden, sollten wir verstehen, dass das Netz kein riesiges Tagebuch sein sollte, das Wildfremde lesen, die uns als Feinde sehen. Sondern dass unser Privatestes eigentlich in eine verschlossene Schatulle unters Bett gehört.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 IMHO: Und wir sind selber schuld!
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Hutschnur 10. Jun 2014

Wenn es wirklich so wäre und sich Vor- und Nachteile die Waage halten, dann könnte man...

Hotohori 05. Jun 2014

Die Frage ist bei wie vielen das tatsächlich allgemein angekommen ist und wie viele das...

Hotohori 05. Jun 2014

Die Grenze ist wieder immer nicht so einfach zu ziehen, aber dennoch stimme ich dir bei...

Yes!Yes!Yes! 05. Jun 2014

Und Stasi und Gestapo die "Bösen". Ich kann beim besten Willen nur eine Technologie...

Anonymer Nutzer 05. Jun 2014

Ich dachte, Dir sei egal, wer sie sammelt? Dieser Beitrag ist sehr naiv und sucht den...


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