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Einmalige Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Man kann aber durchaus ein paar praxisrelevante Tipps zu sicheren Verwendung von Passwörtern geben. Angesichts von immer wieder auftretenden Datenlecks ist das absolut Wichtigste, einmalige Passwörter zu verwenden. Angreifer probieren in Massen Zugangsdaten aus Datenlecks bei anderen Services aus.

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Wenn möglich und praktikabel, ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sinnvoll. Aber seien wir hier realistisch: In vielen Fällen dürfte das Nutzern zu aufwendig oder zu kompliziert sein.

Natürlich sollte man keine trivial erratbaren Passwörter nutzen. Nahezu alle denkbaren Tipps, um sichere, merkbare Passwörter zu erstellen, sind angreifbar, daher sollte man idealerweise nur zufällige Zeichenfolgen nutzen. Wenn diese mindestens 15 Zeichen lang sind, werden Bruteforce-Angriffe praktisch unmöglich

Passwörter zu wechseln, ist nach einem bekanntgewordenen Datenleck sinnvoll, aber selbst da nicht nötig, wenn das Passwort gehasht gespeichert wurde und lang genug ist. Ansonsten ist die Empfehlung zum Passwortwechsel fragwürdig, andere Dinge sind weit wichtiger.

Passwörter sollten notiert werden

Da sich niemand eine größere Zahl an sicheren Passwörtern merken kann, ist es sehr sinnvoll, diese entweder zu speichern oder aufzuschreiben. Ein Passwort-Manager ist generell eine gute Idee. Man überlässt es der Software, individuelle und sichere Passwörter zu speichern, und muss sich nur ein Master-Passwort merken. Den browsereigenen Passwortmanager zu verwenden, ist meist nicht ideal. Es ist aber allemal besser, als zu versuchen, sich unsichere Passwörter zu merken.

Viele, insbesondere unbedarfte Nutzer fühlen sich mit der Verwendung eines weiteren Programms überfordert. Passwörter auf Papier aufzuschreiben, ist da generell keine schlechte Idee, beispielsweise in einem Notizbuch. Vermeiden sollte man nur, das Passwort an Stellen aufzuschreiben, an denen es von anderen - möglicherweise über Kameras - gesehen werden kann, wie beispielsweise Post-it-Zettel am Monitor.

Der Papier-Passwortmanager hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass ein Stück Papier ausschließlich offline angegriffen werden kann. Außer in dem Moment, in dem man das Passwort tatsächlich nutzt, ist man vor allen Online-Angriffen und allen denkbaren Software-Sicherheitslücken geschützt. Der Nachteil ist, dass diese Variante anfälliger für Phishing ist. Ein guter Passwortmanager kann sicherstellen, dass Passwörter nicht auf der falschen Webseite eingegeben werden.

Der größte Vorteil der Papiervariante: Sie ist auch für technisch unbedarfte Nutzer leicht verständlich. Während ein Online-Datendiebstahl oft mit komplexen technischen Vorgängen zu tun hat, dürfte jedem klar sein, was ein gestohlenes Passwort-Notizbuch bedeutet.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 Sicherheit: Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge
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Missingno. 06. Feb 2018

Definitiv falsch. Richtig ist, dass manche Clients nur 8 Zeichen des Passworts senden...

plutoniumsulfat 06. Feb 2018

Aber auch Vorhersehbarkeit. Niemand, der "wahllos" den Duden aufschlägt, um irgendein...

tearcatcher 06. Feb 2018

kann dir nur zustimmen ... und ein Hacker braucht sich ja nur einen fakeacc anlegen, um...

My1 05. Feb 2018

wenn eine wiedererkennung nicht nötig ist braucht man ohnehin keinen login, und daher...

Frotty 05. Feb 2018

Ich kenne auch niemanden, der es so macht wie ich, anhand Muster. Ich kenne meine...


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