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Was will Facebook?

Die größere Frage ist, was Facebook vorhat. Möglichkeit A: Zuckerberg stellt sich ernsthaft vor, dass wir uns künftig mit VR-Helm auf seiner Plattform untereinander austauschen. Bislang allerdings hat die Kombination aus sozialer Interaktion allein - also ohne Spiel - und virtuellen Welten nicht geklappt. Experimente wie Second Life und Sony Home sind mehr oder weniger kläglich gescheitert. Bei menschlicher Interaktion geht es auch um Fühlen und um andere Sinne, die Oculus nicht simulieren kann - also können die Nutzer auch einfach bei Skype oder sonstigen Video-Chat-Systemen bleiben.

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Wenn die VR-Welt dann auch noch durch typische Facebook-Ärgernisse wie nervige Anzeigen und Datenschutzprobleme "bereichert" wird, treffen wir unsere Freunde lieber ungestört in der echten Welt. Nebenbei: Facebook dürfte ziemlich sicher massiv gegen alle Versuche vorgehen, per VR-Brille so etwas wie virtuelle Erotik anzubieten - was ein durchaus denkbarer Systemseller für Oculus Rift sein könnte.

Die Wahrheit ist vermutlich Möglichkeit B: dass Zuckerberg schlicht ein cooles Startup kaufen wollte, bevor ein anderer Konzern zugreift. Zu fast allen anderen IT-Konzernen hätte Oculus Rift nämlich besser gepasst: Microsoft könnte es für die Xbox One nutzen, Amazon für virtuelle Film- oder Spieleangebote, Google würde das schon irgendwie mit Google Glass kombiniert kriegen, und Apple hätte sicher auch Verwendung für das Headset oder zumindest für die Patente.

Immerhin: Die Übernahme wirkt im Vergleich zu anderen Akquisitionen von Facebook in letzter Zeit nicht allzu überteuert. Instagram hat eine Milliarde US-Dollar gekostet, Whatsapp stolze 19 Milliarden. Die rund zwei Milliarden für Oculus Rift sind kein Schnäppchen. Aber immerhin bekommt Facebook dafür einen durchaus bekannten Markennamen, Toppersonal und schon jetzt erstaunlich ausgereifte Hardwaretechnologie.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 IMHO: Das VR-Spielzeug passt nicht zu Facebook
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