Leuchtende Pflanzen und sprechende Mützen

Kickstarter hin, Indiegogo her: Ich schwinge mich aus dem Bett, schalte das Licht ein und reiße das Fenster auf. Meine Ring Clock zeigt zehn nach sieben an. Mangels Induktionsherdplatte kann ich übrigens nicht ausprobieren, ob sich der Ring auch dort aufladen lässt oder nur auf der mitgelieferten Qi-Station. Da ich gestern das erste Mal meinen Brewbot ausprobiert habe, ist mir nach einem Frühschoppen. Der Bierbrau-Roboter unterstützt kein Android, deswegen musste ich auf das iPhone meiner Freundin ausweichen. Die war beim Kaufpreis von schlappen 1.700 US-Dollar selbstverständlich sofort bereit, ihr Whatsapp-Kaffeekränzchen für meine Brewbot-Gehversuche zu opfern. Okay, ich musste ihr versprechen, einen Memi-Armreif zu kaufen und wollte ihr gestatten, eine Topfpflanze auf die heiligen Lautsprecher zu stellen. Die als Kompromiss gedachte leuchtende Variante wurde aber nicht ausgeliefert.

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Zurück zum Bier: Neben dem Brewbot liegt meine Brille, eine Ion Glasses mit Sehstärke. Die LED im Inneren des Bügels zeigt mir, dass ich in der Nacht neue Nachrichten erhalten habe. Vielleicht möchte jemand per Crowdfunding einen Spiegel finanzieren, der mir die neuen E-Mails anzeigt und sich mit der elektrischen Zahnbürste bedienen lässt? Mit geladenem Smartphone mache ich mich wenig später auf den Weg zur Arbeit, auf die Cynaps-Basecap verzichte ich meiner Frisur zuliebe und telefoniere lieber klassisch.

Ein Run-n-Read-Stirnband würde ich aufsetzen, damit ich per Dark Mail verschlüsselte Nachrichten lesen kann. Den Client gibt es aber derzeit noch nicht, das gilt auch für den abhörsicheren Messenger Hemlis.

Unterwegs mit Crowdfunding

Da das Wetter zu dieser Jahreszeit zu wünschen übrig lässt, bleibt mein Rennrad samt Atom-Ladegerät für das Smartphone daheim stehen - dabei hätte ich zu gerne gesehen, wie die Reaktionen auf das Beleuchtungssystem Monkey Light Pro ausfallen. Allerdings müsste ich dafür selbst strampeln, da das Flykly-Hinterrad mit der Kettenschaltung nicht kompatibel und mir der Fahrradantrieb Rubbee zu unhandlich ist.

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Schlössern wie dem Lock8 oder dem Bitlock stehe ich skeptisch gegenüber. Ein physikalischer Schlüssel ist mir lieber, ein Bike-Spike-GPS-Modul und eine Rideye-Blackbox habe ich dennoch als Sicherheit angebracht und schütze mich mit dem Fahrradhelm Lifebeam Smart, der zudem meinen Puls misst - im Berliner Verkehr ebenso wichtig wie eine Blink/Steady-Rückleuchte. Um die wenigen Meter Fußweg bis zur U-Bahn-Station sinnvoll zu nutzen, würde ich gerne die Solepower-Schuhsohle mit dem Genneo-Lineargenerator kombinieren, allerdings gibt es die Sohle noch nicht verfügbar und die Kampagne für Genneo ist gescheitert.

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 IMHO: Crowded!Die Qual der Wahl 
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ldittmar 11. Jun 2014

Letzte Woche ist die Folie endlich bei mir Zuhause angekommen. Jetzt bin ich gespannt wie...

9life-Moderator 02. Jan 2014

Bedingt hast Du recht. Aber: Im Hirn werden sich auch neue Synapsen bilden, die zukünftig...

9life-Moderator 02. Jan 2014

Und nach 500m auf einer deutschen Straße hält einen die "Rennleitung" an und kassiert das...

dabbes 26. Dez 2013

Surft ihr regelmäßig auf Kickstarter und durchstöbert ihr die Angebote ? Wenn nein, dann...

skyynet 25. Dez 2013

Liebe Golem Redaktion, bitte berichtet weiter von interessanten Projekten. Leider ist es...



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