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Screenshot Hornet aus Star Citizen
Screenshot Hornet aus Star Citizen (Bild: Roberts Space Industries)

IMHO: 25 Millionen US-Dollar für ein Universum sind genug

Die Community hat schon längst genug Geld für die Entwicklung von Star Citizen bereitgestellt, trotzdem heizt Chris Roberts die Community weiter zum Geldausgeben an. Schluss jetzt!

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Chris Roberts ist ein begeisterungsfähiger Mensch. Wer ihn schon auf Veranstaltungen (etwa der Gamescom 2013) getroffen hat, der hat einen Entwickler erlebt, der leidenschaftlich über sein Projekt Star Citizen spricht. Roberts vermittelt dabei ernsthaft und glaubwürdig den Eindruck, dass er mit der Community etwas ganz Großes erschaffen will. Wer seine Aktivitäten im Netz verfolgt, gewinnt leider einen anderen Eindruck. Da wirkt es so, als hätte Roberts mit dem Crowdfunding für Star Citizen eine Gelddruckmaschine aktiviert, deren Aus-Schalter er jetzt nicht mehr findet.

Innerhalb weniger Tage hat Roberts es geschafft, dass die Community ihm weitere zwei Millionen US-Dollar für das Weltraumspiel zur Verfügung stellt, insgesamt liegt das Budget inzwischen bei 25 Millionen US-Dollar. In einer aktuellen Mitteilung an seine Unterstützer schreibt Roberts selbst, dass die Entwicklung natürlich längst finanziert sei - trotzdem bittet er mit einem neuen Stretch Goal gleich wieder um die nächsten zwei Millionen US-Dollar, die er aller Voraussicht auch wieder bekommt.

Das alles ergibt aus Sicht von Roberts und auch aus Sicht der Spieler, die ihm ihr Geld zur Verfügung stellen, vermutlich Sinn. Trotzdem kann man sich zunehmend des Eindrucks nicht erwehren, dass da was aus dem Ruder läuft: Zum einen wäre es wahrscheinlich auch für Star Citizen besser, wenn es allmählich so etwas wie einen Inhaltestopp und eine klare Budgetgrenze gäbe. Die schlechten Erfahrungen mit dem überfinanzierten Broken Age von Double Fine haben gezeigt, dass mehr nicht immer besser ist. Selbst Kickstarter hat inzwischen vor überfrachteten Budgets gewarnt.

Zum anderen stimmt bei Star Citizen das gefühlte Verhältnis zwischen den Summen und dem, was Roberts dafür bietet, allmählich nicht mehr. Für die zwei Millionen US-Dollar bis zur 25-Millionen-Dollar-Schwelle gibt es zusätzliche Alphatestplätze und -server für Europäer und andere Nichtamerikaner, für die neuen zwei Millionen kommt ein weiteres Volk dazu. Zum Vergleich: David Braben hat für sein ebenfalls ambitioniertes Elite Dangerous insgesamt rund 1,85 Millionen Euro über Kickstarter gesammelt - für alles!

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).


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Jugster 07. Nov 2013

Sofern es sich um den ehemaligen namensgleichen Gamestar Redakteur handelt, hat er...

Cold 31. Okt 2013

Danke für eure Antworten Persönlich bin ich der Überzeugung, dass die wenigsten Stretch...

Nasenbaer 31. Okt 2013

Sehr niveauvoll. Es geht mir darum, dass man sich aufs wesentliche konzentrieren sollte...

wmayer 31. Okt 2013

An dem Prototypen, welcher 2012 gezeigt wurde, wurde bereits 1 Jahr gearbeitet, bevor...

rehfett 31. Okt 2013

Allerdings ist er das.



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