Abo
  • Services:
Anzeige
Apple wird sich vor Gericht mit den Zustellungsproblemen von iMessage beschäftigen müssen.
Apple wird sich vor Gericht mit den Zustellungsproblemen von iMessage beschäftigen müssen. (Bild: Apple)

iMessage-Bug: Richterin erklärt Klage gegen Apple für zulässig

Apple wird sich vor Gericht mit den Zustellungsproblemen von iMessage beschäftigen müssen.
Apple wird sich vor Gericht mit den Zustellungsproblemen von iMessage beschäftigen müssen. (Bild: Apple)

Weil sie nach ihrem Wechsel zu Android keine Textnachrichten mehr von Apples iMessage-Dienst empfangen konnte, hat eine Nutzerin in Kalifornien geklagt. Eine Richterin gab der Klage nun statt.

Anzeige

Wer bislang vom iPhone zu Android wechselte, der erhielt keine Textnachrichten mehr von Nutzern, die ihm über Apples iMessage-Dienst Nachrichten schickten. Der Absender erhielt jedoch trotzdem eine Empfangsbestätigung, solange die Nummer noch in Apples System gespeichert war. Weil der Konzern über den Bug nicht ausreichend aufgeklärt haben soll, hatte eine Nutzerin im Mai geklagt. Jetzt erklärte eine Richterin die Klage für zulässig, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch berichtete.

Die Amerikanerin hatte argumentiert, das Blockieren der Nachrichten verstoße gegen ihren Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter Verizon, bei dem sie nach dem Wechsel von ihrem iPhone 4 auf ein Samsung Galaxy S5 geblieben war.

Apple weist die Verantwortung zurück

Apple habe es versäumt offenzulegen, wie unter iOS 5 die Zustellung "unzähliger" Nachrichten von Apple-Geräten nach einem Wechsel zu Android unmöglich gemacht werde. Die Frau strebt eine Sammelklage an und fordert Schadensersatz in bislang unbekannter Höhe. Die Richterin in San Jose entschied in der Nacht zu Dienstag, die Klägerin verdiene eine Chance, zu zeigen, wie der Konzern ihren Mobilfunkvertrag und damit Kaliforniens Wettbewerbsrecht verletzt habe.

Apple äußerte sich zunächst nicht zu der Entscheidung. "Wir nehmen Kundenzufriedenheit sehr ernst, aber das Gesetz sieht keine Nachbesserung vor, wenn Technologie nicht so funktioniert wie von einem Kläger erwartet", hatte der Konzern bereits im Mai erklärt. Die Kundin habe Apple im konkreten Fall nicht informiert, dass sie ihr iPhone nicht mehr nutze. Zudem garantiere ihr Mobilfunkvertrag keine Zustellung von Nachrichten.

Inzwischen hat der Konzern dennoch reagiert. Ein neues Webtool bietet die Möglichkeit, das iMessage-Konto im Nachhinein aufzulösen, wenn der Benutzer sein iPhone nicht mehr besitzt. Dazu muss er lediglich seine Telefonnummer in das Formular eingeben und den erhaltenen Bestätigungscode eintippen.


eye home zur Startseite
SoniX 25. Nov 2014

Man meldet sich bei iMessage an um Nachrichten statt über den SMS Dienst über einen...

PaBa 13. Nov 2014

Dann senden dir die Tools auch sms. Das Problem hier war, dass ihr die Freunde (mit iOS...

ObitheWan 13. Nov 2014

Viel Glück dabei @Apple. Lieber fange ich das Morsen mit dem Hammer an, als Produkte...

AussieGrit 13. Nov 2014

Ich habe unter iOS 8 einen anderen, nervigen Bug. Wenn ich ein Bild versende, erhalte ich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AEVI International GmbH, Berlin
  2. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  3. OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€ - Wieder bestellbar. Ansonsten gelegentlich bezügl. Verfügbarkeit auf der Bestellseite...
  2. 289,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 333€)
  3. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€ und Watch_Dogs 2 Deluxe Edition 29,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Re: Bits und Byte

    sofries | 00:37

  2. Re: Wie konnte die Menschheit nur solange Überleben

    Hotohori | 00:29

  3. Frage

    flow77 | 00:27

  4. Re: Sinnfrage

    sneaker | 00:19

  5. Re: Wozu?

    Hotohori | 00:18


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel