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Imagination Technologies: Echtzeit-Raytracing für Workstations - und für Tablets?

Imagination Technologies erwägt die Integration von Raytracing-Beschleunigung in künftige PowerVR-Grafikchips - und steht kurz vor der Auslieferung seiner Caustic-Steckkarten für Grafik-Workstations.

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Caustic R2500 - PCIe-Steckkarte für Echtzeit-Raytracing mit PC-Workstations
Caustic R2500 - PCIe-Steckkarte für Echtzeit-Raytracing mit PC-Workstations (Bild: Caustic/Imagination Technologies)

Die ersten kommerziell erhältlichen Raytracing-Beschleunigungskarten der Imagination-Tochter Caustic sollen wie geplant noch im Januar 2013 ausgeliefert werden. Das leistungsfähigste Caustic Series2 Raytracing Acceleration Board, die Caustic R2500 mit zwei Prozessoren mit je 8 GByte DDR2-RAM für 1.500 US-Dollar, soll Grafik-Workstations eine Echtzeitberechnung von Raytracing-Grafiken ermöglichen.

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Ebenfalls im Januar wird die Caustic R2100 für 800 US-Dollar ausgeliefert. Sie verfügt nur über 4 GByte RAM und einen Prozessor, womit sie etwa die Hälfte der Rechenleistung bietet. Sie kann pro Sekunde immer noch 80 unabhängige Lichtstrahlen berechnen. Die R2500 soll das Doppelte leisten. Die Leistungsaufnahme bei voller Last soll bei beiden Karten moderat sein: Mit 30 Watt für die Caustic R2100 und 60 Watt für die Caustic R2500 reicht eine Stromversorgung über den PCI-Express-Steckplatz.

Zum Berechnen von Raytracing-Szenen setzt Caustic auf seinen eigenen Prozessor, den Caustic RT2. Diese von Caustic Ray Tracing Unit (RTU) bezeichneten Chips sind laut einem Bericht von Ars Technica mit ihren 90-nm-Strukturen zwar nicht hochmodern, aber sie nutzen spezielle Algorithmen für effiziente Raytracing-Berechnungen: Zu dem Algorithmus sagte Imagination-Manager Michael Kaplan laut Ars Technuica: "...er macht Raytracing von einem speicherintensiven Hochleistungsberechnungsproblem zu einem, das mehr einem Datenbankproblem entspricht." Die R2500 etwa soll 120 Millionen Polygone speichern können.

Schneller zum Bild

Für Anwender bedeutet das: In professionellen Render- und Grafikanwendungen können Veränderungen ohne Wartezeit überprüft werden. Für Autodesk Maya gibt es mit Caustics Visualizer-Plugin bereits einen eigenen Viewport-Modus, der das eindrucksvoll demonstriert. Auch für 3DS Max und McNeel's Rhino 5 CAD gibt es Plugins; weitere Anwendungen können über das Caustic-eigene Brazil SDK angepasst werden. Als Low-Level-API wird zudem OpenRL unterstützt.

Während sich im Profibereich Zusatzkarten noch verkaufen lassen, ist es in allen anderen Bereichen sinnvoller, die Technik direkt in Grafikchips zu integrieren. Dabei führt Ars Technica Ageias PhysX an, das erst seit der Übernahme durch Nvidia und die Integration in Geforce-Grafikkarten erfolgreich wurde. Die zuvor separat angebotenen Physikbeschleunigerkarten von Ageia-Partnern wie Asus konnten sich nicht durchsetzen.

Imagination Technologies, das Caustic 2010 übernahm, will jedoch auch den Massenmarkt mit der Raytracing-Beschleunigung erreichen. Ars Technica erfuhr von einem Imagination-Sprecher, dass die Raytracing-Technik in künftige PowerVR-GPUs integriert werden soll. Das werde jedoch voraussichtlich erst in vier bis fünf Jahren der Fall sein. Es könnte demnach sein, dass künftige Smartphones und Tablets 3D-Rendering-Fähigkeiten erlangen, die gerade erst High-End-Workstations zugänglich werden, mutmaßt Ars Technica.



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ichbinsmalwieder 23. Jan 2013

Das hängt ja auch von der Szene ab. Trifft der Strahl direkt auf eine stumpfe, einfach...

narfomat 22. Jan 2013

echt ne sauerei sowas. ich möchte gar nicht wissen wie lange es dauert bis sich keiner...

yxin 22. Jan 2013

optisch macht das ding jetzt auch nichts schneller als z.b. spraytrace(cpu), oder iray...


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