Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Im Zeitalter von Edge und Docker:
Warum die SPS im Schaltschrank bleibt

Unternehmen wollen OT wie IT betreiben. Doch Echtzeit, Safety und Verfügbarkeit setzen Grenzen. Anbieter und Anwender zeigen, was auf Edge und Cloud wandert – und was auf der SPS bleibt.
/ Dietmar Müller
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Wie kann eine moderne Schaltschrankarchitektur aussehen? (Bild: unflob/Pixabay)
Wie kann eine moderne Schaltschrankarchitektur aussehen? Bild: unflob/Pixabay

Industrieunternehmen würden ihre OT am liebsten wie ihre IT verwalten, und tatsächlich stellen ihnen die Anbieter eine containerisierte Orchestrierung ihrer Skills in Aussicht. Doch wie weit ist die Vision eines rein softwarebasierten Unternehmens umsetzbar?

Moderne Schaltschrankarchitekturen gliedern sich in zwei getrennte, aber eng kooperierende Leistungsebenen. Auf der übergeordneten Edge-Ebene agiert ein gehärtetes Linux-Betriebssystem als flexibles Gehirn der Anlage. In isolierten Docker-Containern und unter Einsatz von Hochsprachen wie Python, Go oder Node-RED werden datenintensive Workloads verarbeitet. Dazu gehören KI-gestützte Bildverarbeitung, die dynamische Orchestrierung von Maschinen-Skills sowie die Datenaggregation für MES- und ERP-Systeme via MQTT.

Golem Plus Artikel