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Ladepunkt muss oft per Hand eingegeben werden

Die Ladestation des Betreibers Free to X an der A26 verfügt über acht 800-Volt-Lader von Alpitronic. Allerdings sind die Säulen nicht überdacht, was die Anzeige in der prallen Sonne praktisch unlesbar machte. Die Ladekarte von Mobility+ (EnBW) wurde nicht akzeptiert, so dass die Apps tatsächlich gebraucht wurden. Leider fand sich an den Ladesteckern kein QR-Code. In der Regel befindet sich auf den Steckern jedoch eine aufgedruckte Zahlen-Buchstaben-Kombination, die bisweilen händisch in die App eingegeben werden muss. Die Duferco-App kann im Gegensatz zu Plenitude QR-Codes einlesen.

In diesem Fall ließ sich der Ladevorgang über die App von Plenitude starten. Der Strompreis von 84 Cent pro kWh war nicht gerade niedrig, aber wenigstens stand der Fortsetzung des Urlaubs nichts mehr im Wege. Die geladenen 83 kWh sollten bis zum Reiseziel reichen und einen gewissen Puffer für die ersten Tage bieten.

Einziger 800-Volt-Lader defekt

Am Urlaubsort an der ligurischen Küste waren die Lademöglichkeiten nicht optimal, aber ausreichend. Der einzige 800-Volt-Lader auf einem Lidl-Parkplatz in Imperia war leider defekt, obwohl er in allen Apps als funktionierend angezeigt wurde. An einem kleinen Einkaufszentrum zwischen Ferienhaus und Küste waren sage und schreibe 37 Parkplätze mit einer AC-Wallbox versehen. Vermutlich ein Beispiel für sinnlose Verwendung von Fördermitteln, da ein Ladevorgang mit 11 kW während eines halbstündigen Einkaufs den Aufwand nicht lohnt, das Kabel einzustecken.

Sinnvoller sind AC-Lader in abgelegenen Dörfern. Wer dort Urlaub macht, kann sein E-Auto über Nacht an die Ladesäulen von Duferco oder Plenitude anschließen und vollladen. Für Tagesausflüge nach Nizza, Genua oder andere Küstenstädte nutzten wir 400-Volt-Lader wie Teslas Supercharger.

400-Volt-Lader noch unverzichtbar

Allerdings macht dies deutlich: Wenn das Auto, wie im Fall der neueren Mercedes-Modelle, keine 400 Volt beherrscht, kann es in bestimmten europäischen Regionen noch Probleme geben. Daher ist der Aufpreis für ein 400-Volt-System eine sinnvolle Investition, wenn man gelegentlich in Süd- oder Osteuropa unterwegs ist.

Sämtliche Ladevorgänge ließen sich mit den Apps starten. Wenn es Probleme mit Duferco gab, ging es mit Plenitude und umgekehrt. Nur in einem Fall nicht, was sehr nervig hätte werden können.


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