Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Viel Platz für Passagiere und Gepäck

Beim Siebensitzer lassen sich per Knopfdruck die Sitze der dritten Reihe umklappen. Dann gibt es hinter der zweiten Reihe einen Stauraum von knapp 700 Litern. Dazu zählt auch ein recht großes Fach unter der Kofferraumabdeckung. Unter der Fronthaube stehen weitere 49 Liter zur Verfügung. Hinter der zweiten Reihe lässt sich ein Netz aufspannen, so dass sich die Gepäckstücke stapeln lassen, ohne bei einer Vollbremsung nach vorne zu schleudern.

Vor dem Start in den Süden zeigte das 9 Zoll große (oder besser gesagt kleine) Fahrerdisplay eine Reichweite von 380 km bei vollem Akku an. Das lag wohl an der zügigen Fahrweise des Überführers und sollte durch ein gemächlicheres Tempo zu übertreffen sein.

Bei einem cw-Wert von 0,29 und einer Stirnfläche von 2,87 qm sind Verbrauchswerte von unter 20 kWh pro 100 km auf der Autobahn nur mit niedrigem Tempo zu erreichen. Dazu tragen auch das Leergewicht von 2.555 kg nebst Zuladung von etwa 450 kg bei. Zudem steht der EX90 hinten auf sehr breiten 295er-Reifen. Würden wir mit dem "Schiff" überhaupt ohne Zwischenstopp über die Alpen kommen?

Fahrerdisplay wird plötzlich schwarz

Schon nach einer Stunde Fahrt schienen sich unsere Befürchtungen zur fehleranfälligen Software zu bestätigen. Das Fahrerdisplay wurde plötzlich schwarz und ließ sich während der Fahrt nicht mehr zum Leben erwecken. Zum Glück zeigte das serienmäßige Head-up-Display ebenfalls das Tempo an. Sonst wären wir gezwungen gewesen, einen Parkplatz aufzusuchen. Nach dem Ein- und Ausschalten des Autos funktionierte das Display wieder und fiel in den folgenden zweieinhalb Wochen nicht mehr aus.

Neben dem Fahrerdisplay verfügt der EX90 noch über einen 14,5 Zoll großen berührungsempfindlichen Zentralbildschirm im Hochformat. Haptische Bedienelemente sucht man bis auf den Lautstärkeregler in der Mittelkonsole vergebens. Wie bei Tesla lassen sich die Außenspiegel nur mithilfe des Bildschirms einstellen. Das Handschuhfach lässt sich ebenfalls nur per Touchscreen öffnen.

Gespart hat sich Volvo zudem die separaten Tasten für die Fensterheber. Bei einer Basisausstattung für rund 89.000 Euro wäre mehr zu erwarten, wobei sich die Umschalttaste gut und intuitiv bedienen lässt.

Das gilt allerdings nicht für die Klimatisierung.


Relevante Themen