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Iloq: NFC-Türschloss braucht keine Batterien

Das finnische Unternehmen Iloq hat ein Smartlock vorgestellt, das per NFC gesteuert wird. Der Clou dabei: Die Energie zur Entriegelung kommt vom Smartphone. Sie reicht aber nur für die Entsperrung des Schlosses aus, öffnen muss der Nutzer selbst.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Iloq-Türschlösser brauchen Smartphone oder NFC-Schlüsselanhänger als Stromquelle.
Die Iloq-Türschlösser brauchen Smartphone oder NFC-Schlüsselanhänger als Stromquelle. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Iloqs NFC-Schloss arbeitet ohne eigene Energieversorgung und kann dennoch kryptographisch gesichert entriegelt werden. Damit arbeitet das System anders als das von uns getestete Danalock, das von einer Batterieversorgung abhängig ist. Wer jetzt denkt, dass dabei per NFC aufwendig Schließzylinder bewegt werden, liegt falsch. Die NFC-Energieversorgung kommt nämlich von einem Smartphone, und die Energie reicht für Operationen zum kompletten Aufschließen nicht aus.

  • Mit diesem Smartphone ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... wird der Mechaniscmus entsperrt, der den Drehknopf freigibt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier ist das Herzstück des iLoq-Smartlock zu sehen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Aufladen des NFC-Schlosses ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... geht auch mit diesem Schlüsselanhänger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Mit diesem Smartphone ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Stattdessen wird nur die Entriegelung mit Energie versorgt, also der Mechanismus, der ein Drehen des eigentlichen Schließmechanismus verhindert. Die Tür öffnen muss der Anwender immer noch selbst - mit einer Drehbewegung am Knopf. Um den Mechanismus zu ermöglichen, versorgt das Smartphone zwei Energiespeicher in der Tür. Der Ladevorgang dauert eine kurze Zeit, die mit dem Einstecken eines Schlüssels vergleichbar ist. Der erste Energiespeicher kümmert sich um die Freigabe des Schließzylinders und der zweite um die zeitgesteuerte Sperrung. EIn Türenadministrator kann die Zeitspanne, innerhalb der der Türknopf gedreht werden muss, individuell einstellen.

Smartlock wird erst zum Ende des Jahres verfügbar sein

Der Vorteil des Systems ist die kaum notwendige Wartung bei gleichzeitiger zentraler Verwaltung. Zudem kann die bestehende Schließanlage in der Tür weitestgehend weiterverwendet werden. Iloq will mit der Lösung deswegen insbesondere Unternehmen ansprechen. Das Türschloss soll allerdings erst im vierten Quartal 2016 verfügbar sein.

Iloq arbeitet mit einstellbaren Sicherheitsmechanismen. So ist etwa eine zeitbasierte Zugangserlaubnis möglich. Da das Schloss keine eigene Uhr hat, ist dafür allerdings eine Online-Verbindung des Smartphones notwendig, sonst könnte der Anwender einfach seine Smartphone-Uhr umstellen, um sich Zutritt zu verschaffen. Es gibt aber auch niedrigere Sicherheitslevel, die einen Offline-Modus erlauben. Problematisch ist dann aber das Sperren von verlorengegangenen Schlüsseln. Dazu wird ein anderer Schlüssel benötigt, der online ist. Als Alternative gibt es für dieses niedrigere Sicherheitsniveau auch NFC-Schlüsselanhänger, die eine Energieversorgung besitzen.

Zu Preisen wollte Iloq noch nichts sagen. Auch, ob es eine Variante für Privatkunden geben wird, steht noch nicht fest.



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My1 18. Mär 2016

wobei die sperrung von fern nur begrenzt geht da das schloss sich nicht mit irgendwas...


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