Abo
  • Services:
Anzeige
Homepage von Kinox.to
Homepage von Kinox.to (Bild: Kinox.to/Screenshot: Golem.de)

Illegales Streaming: Wie das System Kinox.to funktioniert

Homepage von Kinox.to
Homepage von Kinox.to (Bild: Kinox.to/Screenshot: Golem.de)

Eine kleine Gruppe von Uploadern soll jeweils die ersten Links zu Filmkopien exklusiv an Kinox.to geliefert haben. Die Webseite Tarnkappe berichtet, die jährlichen Einkünfte von Kinox.to lägen bei über zwei Millionen Euro.

Anzeige

Die Filehoster Bitshare, Putlocker und Shared.sx leisten möglicherweise Provisionszahlungen an das Portal Kinox.to für die Vermittlung von Nutzern. Das berichtet die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen). Nach deren Erkenntnissen werden die ersten Links zu den frühesten illegalen Kopien nahezu ausschließlich von einer kleinen Gruppe von Uploadern an das Portal gegeben. Dies deute daraufhin, dass diese Personen gleichzeitig auch das Portal unterstützen und finanzieren.

Die Uploader verdienen Geld, indem sie Provisionen von den Filehostern erhalten. Der Uploader kann per 1.000 Streams eines Filmtitels entlohnt werden, oder es gibt eine Provision für den Verkauf von Premium-Accounts zu von ihm beigetragenen Filmkopien.

Am Wochenende wurde von den Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen die mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to berichtet. Sechs Wohn- und Geschäftsräume in vier Bundesländern wurden durchsucht. Nach Angaben der GVU gibt es Belege, dass die Gruppe auch einen eigenen Werbedienstleister betrieben hat. Die Betreiber stünden auch hinter Movie4k.to, Boerse.sx und Mygully.com.

Geld hätten die Betreiber von Kinox.to mit Abo-Modellen und Online-Werbung eingenommen. Die Webseite Tarnkappe.info berichtet, die jährlichen Einkünfte von Kinox.to lägen bei über zwei Millionen Euro.

Nach Angaben der GVU belegte Kinox.to laut Similarweb am 10. September 2014 Platz 35 in Deutschland und verzeichnet monatlich 23.617.862 Visits aus Deutschland, 3.571.744 aus Österreich und 3.588.554 aus der Schweiz.

Kinox.to liegt demnach auf Servern des Rechenzentrums Akrino, das angeblich auf den Britischen Jungferninseln steht, vermutlich jedoch in Wahrheit in Moskau. Es gebe Hinweise darauf, dass hinter Akrino der russische Internetdienstanbieter Russian Business Network (RBN) steht. Dem RBN werden laut GVU Verbindungen zur organisierten Internetkriminalität vorgeworfen.


eye home zur Startseite
chriskoli 28. Okt 2014

Das System funktioniert auch damit, dass man dem 'Kunden', also den Usern, an vielen...

Bonita.M 28. Okt 2014

Ja, das ist so legal, dass jetzt zwei der Jungs von kinox.to auf der Flucht sind.

zufälliger_Benu... 28. Okt 2014

Das Problem ist dass sie offensichtlich mit den Uploader zusammengearbeitet haben, das...

plutoniumsulfat 28. Okt 2014

Ist das nicht der einzige Grund für gegen DRM?

Grevier 28. Okt 2014

Ah... ein Österreicher. In Deutschland würde das nichts bringen, weil es die tolle...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München
  2. PTV Group, Karlsruhe
  3. Experis GmbH, Kiel
  4. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. 543,73€
  3. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Re: Anbindung an Passwortmanager

    Stormking | 23:04

  2. Re: Mal ne dumme Gegenfrage:

    Apollo13 | 22:54

  3. Re: Diese ganzen Online DLCs nerven langsam!

    TC | 22:45

  4. Re: Siri und diktieren

    rabatz | 22:37

  5. Re: Machen wir doch mal die Probe aufs Exempel

    Phantom | 22:31


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel