• IT-Karriere:
  • Services:

Illegales Streaming: Razzien gegen Betreiber von Kinox.to

Ermittler haben sechs Wohn- und Geschäftsräume in vier deutschen Bundesländern durchsucht, um Kinox.to stillzulegen. Doch die beiden Hauptbeschuldigten sind entkommen, gegen sie wird jetzt europaweit gefahndet. Die Plattform ist online geblieben.

Artikel veröffentlicht am ,
Homepage von Kinox.to
Homepage von Kinox.to (Bild: Kinox.to/Screenshot: Golem.de)

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat mit Durchsuchungsaktionen versucht, die mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to festzunehmen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, dem Informationen der Ermittler und eine E-Mail der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) an die Mitglieder vorliegen. Die Ermittler durchsuchten laut dem Bericht sechs Wohn- und Geschäftsräume in vier Bundesländern.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Essen
  2. über duerenhoff GmbH, Frankfurt

Eine Spezialeinheit versuchte, die Hauptbeschuldigten, zwei Brüder im Alter von 25 und 21 Jahren, die bei ihren Eltern leben, in einem Haus in der Nähe von Lübeck aufzuspüren. Sie konnte die beiden jedoch nicht aufgreifen. Ihnen wird gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung, Steuerhinterziehung, räuberische Erpressung und Brandstiftung vorgeworfen.

Zwei weitere Haftbefehle gegen wichtige Kräfte aus der Gruppe seien im Raum Neuss und in Düsseldorf vollstreckt worden. Bei einem Zahlungsdienstleister in Berlin seien "Vermögenswerte sichergestellt" worden, erklärte der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein dem Spiegel. Nach den Brüdern werde "europaweit gefahndet". Klein sagte, die Beschuldigten hätten "massiv versucht", Konkurrenz loszuwerden. "Man hat da alle Mittel genutzt und auch versucht, mit Drohungen zu arbeiten." Habe das nicht gereicht, sei "auch schon mal ein Auto in Flammen aufgegangen".

Laut eigenen Angaben stellt Kinox.to "keine direkten Links zu dem jeweiligen Stream (bereit), sondern indixiert, wie es auch Google macht." Das illegale Angebot ist weiterhin online.

Die Kinox.to-Betreiber sollen Kontakte zu der von der Staatsanwaltschaft geschlossenen Plattform Kino.to haben. Sie sollen auch eigene Filehoster wie Freakshare.com und Bitshare.com betrieben haben. Geld hätten sie mit Abo-Modellen und Onlinewerbung eingenommen. Über eine Million Euro Steuern seien hinterzogen worden. In der E-Mail der GVU wird von einem "illegalen, rein kommerziellen System" gesprochen. Die GVU behauptet, die Betreiber stünden auch hinter Movie4k.to, Boerse.sx und Mygully.com.

Kundengelder für Premium-Accounts bei Bitshare flossen nach einem Bericht der Welt am Sonntag vom Juni 2013 auf ein Konto in Berlin. Bitshare sei im lateinamerikanischen Belize ansässig. Die Kundengelder sollen über den in Berlin-Friedrichshagen und in der Schweiz ansässigen Zahlungsabwickler Micropayment auf zwei Konten der Berliner Commerzbank gegangen sein.

Im Juni 2011 wurden Kino.to und sein Netzwerk aus Sharehostern offline genommen und die Betreiber verhaftet. Der Gründer und Chef war am 14. Juni 2012 vom Landgericht Leipzig zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht blieb damit im untersten Strafrahmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Das Original 13. Dez 2014

noch als ergänzung: flucht und widerstand gegenüber vollzugsbeamten sind auch für sich...

plutoniumsulfat 31. Okt 2014

teuer ist erst mal keine Bewertung. Ein Lamborghini ist teuer. Ein Brötchen ist günstig...

furanku1 28. Okt 2014

Ja hier wollen einige Kindsköpfe nur noch ein wenig provozieren, da sie spüren, dass...

crazypsycho 27. Okt 2014

Absetzen kann man sich erst, wenn man genug Geld zusammen hat. Die Seite wird übrigens im...

Sirence 27. Okt 2014

Premiumaccount für fast alle Hoster zusammen kostet 9,99¤ pro 3 Monate, Netflix 9 ¤ für...


Folgen Sie uns
       


The Outer Worlds - Fazit

Das Rollenspiel The Outer Worlds schickt Spieler an den Rand der Galaxie. Es erscheint am 25. Oktober 2019 und bietet spannende Missionen und Action.

The Outer Worlds - Fazit Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

    •  /