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Eine sichergestellte Waffe von der Plattform Migrantenschreck
Eine sichergestellte Waffe von der Plattform Migrantenschreck (Bild: Zollfahndungsamt Berlin-Brandeburg)

Angeblich sicheres Identifikationsverfahren ausgehebelt

Damit zeigt der Fall nebenbei, dass die Anmeldung von Konten über das Internet nicht ganz so sicher ist, wie die Anbieter glauben machen wollen. Seit mehreren Jahren gibt es in Deutschland das sogenannte Video-Ident-Verfahren. Diverse Banken nutzen es bereits als Ersatz für Post-Ident.

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Bei dem alten Verfahren musste man zur Post gehen und einem Mitarbeiter dort seinen Ausweis zeigen, um seine Identität zu bestätigen. Inzwischen genügt dafür ein Videochat. Dabei wird die Identität desjenigen, der ein Konto eröffnen will, mit Hilfe der Kamera im Smartphone oder im Rechner festgestellt. Dazu muss er in dem Chat mit einem Mitarbeiter unter anderem seinen Ausweis in die Kamera halten und ihn hin- und herkippen, damit dessen Sicherheitsmerkmale erkennbar sind.

Die betroffenen Konten wurden nach Aussage der Bank mit Video-Ident registriert. Die Bank geht davon aus, dass die Ausweise "professionell gefälscht waren". Allerdings sind gut gefälschte deutsche Personalausweise oder Pässe extrem selten. Wahrscheinlicher ist es daher, dass jemand gestohlene Ausweise von Menschen nutzte, die ihm ähnlich genug für eine Täuschung sahen. Immerhin gibt es dank Video-Ident nun Fotos der Person, die die Konten angemeldet hat. Für die Staatsanwaltschaft ist das ein Anhaltspunkt.

Mit den geprellten Bestellern muss wohl niemand Mitleid haben. Bei den Zigaretten geht es um Steuerbetrug. Die 50 oder 100 Euro, die sie dort gelassen haben, dürften eine Art Lehrgeld dafür sein, dass Dinge, die zu schön sind, um wahr zu sein, meistens auch nicht wahr sind.

Zweifel hatte nur ein Kunde

Schwerer wiegt der Fall bei den Waffen. Die Interessenten wollten Dinge kaufen, die es aus gutem Grund nirgendwo in Deutschland zu kaufen gibt. Die Bestelldaten zeigen, wie hoch trotzdem das Interesse an solchen Gegenständen ist. 137 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz versuchten demnach, sich über das Verbot hinwegzusetzen.

Nur einem einzigen Kunden kamen dabei Zweifel. Er fragte, ob die angebotenen Waffen nicht vielleicht illegal seien. Wobei ihn weniger die Tatsache an sich interessierte. Er wollte nur wissen:"Also würden die denn per Post ankommen?"

 Illegale Waffen: Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

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Libertybell 09. Aug 2017

Sie stellen eine Behauptung auf und verlangen dann Belege wenn man sich gegen diese...

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buuii 09. Aug 2017

Naja da gibt es viele Gründe.. zum einen weil man z.B. vorbestraft ist oder oder...

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Thunderbird1400 09. Aug 2017

Schlimmer deshalb, weil es immer mehr Parallelgesellschaften, Ghettoisierung...

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Mastercontrol 09. Aug 2017

Also ich kaufe keine Zigaretten aber denke auch nicht das das BEstellen verboten ist und...

Themenstart

Arestris 09. Aug 2017

Faszinierend ... ihre fundierten und zahlreichen Quellen ...

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