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Illegale Preisvorgaben: Taiwan verhängt Geldstrafe gegen Apple

Weil Apple den taiwanischen Mobilfunkprovidern vorschreibt, wie viel Geld sie für ein iPhone verlangen sollen, hat die Fair Trade Commission des Landes das kalifornische Unternehmen zu einer Geldstrafe verurteilt.
/ Steve Haak
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Das iPhone 5 in einem Geschäft in Taiwan (Bild: AFP/Getty Images)
Das iPhone 5 in einem Geschäft in Taiwan Bild: AFP/Getty Images

Die Fair Trade Commission von Taiwan hat Apple wegen illegaler Preisvorgaben zu einer Geldstrafe von 20 Millionen Neue Taiwan Dollar (rund 500.000 Euro) verurteilt. Laut Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) verlangt die Behörde, dass Apple damit aufhört, den Mobilfunkanbietern die Preise für iPhones vorzuschreiben.

"Apple nimmt den Providern die Freiheit, auf Grundlage der Wettbewerbslage und Marktstrukturen, den Verkaufspreis selbst zu bestimmen", schreibt die Fair Trade Commission zur Begründung. Das verstoße eindeutig gegen das Fair-Trade-Gesetz von Taiwan.

Untersuchungen hätten ergeben, dass die Provider Chunghwa Telecom, Far Eaststone Telecommunications und Taiwan Mobile bei neuen iPhone-Modellen Preisvorstellungen für subventionierte Geräte bei Apple vorgelegt hätten, die von dem kalifornischen Unternehmen korrigiert worden seien.

Apple kann gegen die Entscheidung der taiwanischen Behörde Berufung einlegen. Wenn das Unternehmen der Aufforderung, die Preisvorgaben zu lassen, nicht nachkommt, kann laut Wall Street Journal eine zusätzliche Geldstrafe von 50 Millionen Neue Taiwan Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) verhängt werden.

Das Unternehmen habe sich zu dem Urteil noch nicht geäußert, heißt es.


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