Illegale Preisabsprachen: Millionenklage gegen Apple eingereicht

Die Preisabsprachen bei E-Books könnten für Apple noch richtig teuer werden. In einer Sammelklage wird ein Schadenersatz von 840 Millionen US-Dollar gefordert.

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Die Preisabsprachen bei iBooks könnten Apple Millionen Dollar kosten.
Die Preisabsprachen bei iBooks könnten Apple Millionen Dollar kosten. (Bild: apple.com)

Wegen illegaler Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books fordern Betroffene aus 33 US-Bundesstaaten vom Computerkonzern Apple einen Schadenersatz in Millionenhöhe. Eine am 31. Januar 2014 in New York eingereichte Sammelklage beziffert den Schaden durch die höheren Preise auf rund 280 Millionen US-Dollar. Diese Summe solle verdreifacht werden, um das Geld zwischen den klagenden Staaten und den Sammelklägern aufteilen zu können. Ein New Yorker Gericht hatte Apple im vergangenen Juli wegen der Preisabsprachen verurteilt. Der Konzern hat Berufung eingelegt.

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Die Schadenshöhe hängt dabei von der Annahme ab, um wie viel Prozent die Buchpreise durch die illegalen Absprachen gestiegen sind. Bei dem Prozess im vergangenen Jahr war von einem Anstieg der Preise um 14,9 Prozent die Rede gewesen. Dies würde einen Schaden von 231 Millionen Dollar bedeuten. Die Klageschrift geht nun jedoch von einer Preiserhöhung um 18,1 Prozent zu Lasten der Käufer aus. Dies ergibt dann die Schadensumme von 280 Millionen Dollar. Die Verlage und Apple wollten mit ihrer Absprache versuchen, den Amazon-Preis von 9,99 Dollar für ein E-Book auf 13 oder gar 15 Dollar anzuheben.

Klage wegen Wettbewerbsverzerrung

US-Justizbehörden hatten im April 2012 gegen Apple und die Verlage Hachette, Harper Collins, Macmillan, Penguin und Simon & Schuster Klage wegen Wettbewerbsverzerrung eingereicht. Apple war der einzige Angeklagte, der es auf ein Verfahren hatte ankommen lassen.

Hachette, Harper Collins und Simon & Schuster hatten sich im Herbst 2012 außergerichtlich mit den Behörden geeinigt. Sie erklärten sich sogar bereit, E-Book-Käufern einen Teil des Kaufpreises zu erstatten. Penguin hatte den Streit im Dezember 2012 beigelegt. Als letzter Verlag war Macmillan im Februar 2013 gefolgt.

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