Illegale Preisabsprachen: Apple legt Millionenstreit außergerichtlich bei
Der US-Computerkonzern Apple hat sich im Streit über illegale Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books außergerichtlich geeinigt(öffnet im neuen Fenster) . Der Anwalt der Kläger, Steve Berman, habe keine Angaben zum Inhalt der Einigung gemacht, berichtete das Nachrichtenportal The Verge(öffnet im neuen Fenster) . In der am 31. Januar 2014 in New York eingereichten Sammelklage(öffnet im neuen Fenster) hatte der Anwalt den Schaden durch die höheren Preise auf rund 280 Millionen US-Dollar beziffert. Diese Summe sollte verdreifacht werden, um das Geld zwischen den klagenden US-Bundesstaaten und den Sammelklägern aufteilen zu können. Der Prozess sollte im kommenden Monat beginnen.
Ein New Yorker Gericht hatte Apple im vergangenen Juli wegen der Preisabsprachen verurteilt. Der Konzern hat Berufung eingelegt. Aus einem Schreiben Bermans an die zuständige Richterin gehe hervor, dass die Zahlung der Vergleichssumme vom Ausgang des Berufungsverfahrens abhänge, schreibt The Verge.
Klage wegen Wettbewerbsverzerrung
US-Justizbehörden hatten im April 2012 gegen Apple und die Verlage Hachette, Harper Collins, Macmillan, Penguin und Simon & Schuster Klage wegen Wettbewerbsverzerrung eingereicht. Apple war der einzige Angeklagte, der es auf ein Verfahren hatte ankommen lassen.
Hachette, Harper Collins und Simon & Schuster hatten sich im Herbst 2012 außergerichtlich mit den Behörden geeinigt. Sie erklärten sich sogar bereit, E-Book-Käufern einen Teil des Kaufpreises zu erstatten. Penguin hatte den Streit im Dezember 2012 beigelegt. Als letzter Verlag war Macmillan im Februar 2013 gefolgt.
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