• IT-Karriere:
  • Services:

Große Firmen sollen kleinen helfen

Unklar ist allerdings, wie vor allem Betreiber kleiner Plattformen die widersprüchlichen Empfehlungen der EU-Kommission umsetzen sollen. Der Vorschlag: "Die Industrie sollte im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen zusammenarbeiten und Erfahrungen, bewährte Verfahren und technologische Lösungen austauschen, darunter auch Instrumente, die eine automatische Erkennung ermöglichen. Diese Zusammenarbeit dürfte insbesondere kleineren Plattformen mit begrenzteren Ressourcen und Fachkenntnissen zugutekommen."

Stellenmarkt
  1. Siedlerkarte GmbH, München
  2. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

Ob Firmen wie Google oder Facebook am Ende kleinen Plattformen ihre bereits entwickelten Uploadfilter kostenlos oder sehr kostengünstig zur Verfügung stellen, ist jedoch offen. Zudem verlangt die Kommission an mehreren Stellen eine menschliche Überprüfung der Löschergebnisse, was ebenfalls kostspielig sein dürfte.

Bitkom warnt vor Zensurmaschinen

Scharfe Kritik an den Plänen kam daher vom IT-Branchenverband Bitkom. "Schwerstkriminelle Straftaten wie Kinderpornografie dürfen nicht mit Kennzeichnungspflichten für Verbraucherprodukte über einen regulatorischen Kamm geschoren werden", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder und fügte hinzu: "Was so harmlos als Upload-Filter daherkommt, ist faktisch eine massenhafte maschinelle Zensur im Internet. Alleine bei der Bewertung von Urheberrechten wären die Konsequenzen verheerend."

Da eine solche Überprüfung in vielen Fällen nicht möglich sei, würde dies "den tiefsten bislang dagewesenen Eingriff in unsere verfassungsrechtlich verbriefte Meinungsfreiheit bedeuten", sagte Rohleder. Damit greift der Verband die Kritik auf, die er erst am Mittwoch zusammen mit Verbraucherschützern, Wikimedia Deutschland und dem Chaos Computer Club (CCC) an den Plänen der EU-Kommission zur Urheberrechtsreform geäußert hatte. In diesem Fall droht sogar die verpflichtende Einführung von Uploadfiltern, um das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte zu verhindern.

Bei der Bekämpfung "illegaler Hetze im Internet" setzt die Kommission hingegen weiterhin auf einen Verhaltenskodex, der mit den Betreibern von Online-Plattformen wie Facebook vereinbart worden war. Auf dieser Grundlage sollen inzwischen 70 Prozent der beanstandeten Inhalte europaweit gelöscht werden, in Deutschland sogar 100 Prozent. Eine 100-prozentige Löschquote lehnt Jourova ab.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Illegale Inhalte: EU-Kommission fordert Uploadfilter für alle Plattformen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

User_x 04. Mär 2018

Ist ja nicht nur Linksunten. Gab auch ausgeschlossenen Journalisten z.B. beim G-20. Das...

d/cYpher 04. Mär 2018

ich will garnicht wissen, was die sonst noch so vorhaben.

quantummongo 03. Mär 2018

Wau was für ein tolles neues Buzzwort, wird sicher gut als Argumentationskeule herhalten...

Der Held vom... 02. Mär 2018

Na, so ganz unbegründet ist das aber nicht: Da sich Deutschland nicht militärisch...

Anonymer Nutzer 02. Mär 2018

Leute, wir haben Kapitalismus. Was erwartet ihr? :)


Folgen Sie uns
       


Freebuds Pro im Test: Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht
Freebuds Pro im Test
Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht

Die Freebuds Pro haben viele Besonderheiten der Airpods Pro übernommen und sind teilweise sogar besser. Trotzdem bleiben die Apple-Stöpsel etwas Besonderes.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Elite 85t Jabra bringt ANC-Hörstöpsel für 230 Euro
  2. Galaxy Buds Live im Test So hat Samsung gegen Apples Airpods Pro keine Chance
  3. Freebuds Pro Huawei bringt eine Fast-Kopie der Airpods Pro

IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Super Mario Bros.: Mehr Klassiker geht nicht
Super Mario Bros.
Mehr Klassiker geht nicht

Super Mario Bros. wird 35 Jahre alt! Golem.de hat den Klassiker im Original erneut gespielt - und nicht nur Lob für ihn.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Super Mario 3D All-Stars Nintendo kündigt überarbeitete Klempner-Klassiker an
  2. Nintendo Update erlaubt Weltenbau in Super Mario Maker 2
  3. Nintendo Auch Lego Super Mario sammelt Münzen

    •  /