IKT: Huawei konkurriert immer mehr mit Cisco und HP

Die Telekommunikationskonzerne zählt Huawei fast alle zu seinen Kunden. Jetzt will man im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik wachsen.

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Huawei-Deutschland-Chef Kevin Hu (links)
Huawei-Deutschland-Chef Kevin Hu (links) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Das stärkste Wachstum in Deutschland erzielt Huawei derzeit im Bereich ICT - englisch für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Das sagte Huawei-Deutschlandchef Kevin Hu Golem.de in seinem ersten Interview mit der deutschen Presse. Der als Telekommunikationsausrüster entstandene Konzern wird damit immer mehr zum Konkurrenten von Cisco oder HP, statt wie bisher von Ericsson und Nokia.

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Hu, der seit einem Jahr Huawei Technologies Deutschland führt, erklärte, dass das Unternehmen im Endkundengeschäft (B2C) in Deutschland 30 Prozent seines Umsatzes erziele. 70 Prozent erwirtschafte Huawei mit Firmenkunden im Bereich B2B. "Dies sind meistens Telekommunikationsunternehmen", sagte Hu. Größter Kunde in Deutschland sei nicht die Deutsche Telekom, sondern Vodafone. Huawei beliefert hierzulande alle drei Mobilfunkbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica mit Netzwerkausrüstung.

Jörg Karpinski, Sales Director Enterprise Germany bei Huawei betonte, dass 45 der größten Telcos bereits Kunde bei Huawei seien, daher sei im dem Bereich "nicht mehr so viel Wachstum möglich".

Enterprise-Sparte größter Wachstumsbereich

Auch laut Karpinski sei die Enterprise-Sparte der größte Wachstumsbereich des Konzerns. Wichtige Aufträge habe Huawei von Daimler und der Deutschen Bahn erhalten. Bei der Bahn laufe derzeit der operative Rollout für den GSM-R-Netzausbau. Für den Daimler-Bereich Forschung und Entwicklung liefere Huawei Hochleistungsserver. Weitere Huawei-Kunden seien Volkswagen und das Kreuzfahrtunternehmen Aida, ein wichtiger Partner ist die SAP.

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"Wir bringen IT und Telekommunikation zusammen", sagte Walter Haas, Chief Technology Officer bei Huawei Deutschland. In Deutschland laufe bei Software vor allem Integration, entwickelt wird Software bei Huawei in China und Indien. Laut Hu sei "Software der Kernfaktor". Im Gesamtkonzern habe die Produktion nur einen Anteil von 10 bis 15 Prozent. Viele Pilotprojekte, die in Deutschland liefen, würden dann auf den Weltmarkt gebracht.

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