Ikea-Bilderrahmen-Lautsprecher im Test: Unglaublich guter Sonos-Klang für wenig Geld

Ist das Kunst oder klingt das gut? Golem.de konnte Ikeas dritten Symfonisk-Lautsprecher vorab testen. Wir waren von dem Sonos-kompatiblen Produkt begeistert.

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Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher mit Sonos-Technik im Test
Symfonisk-Bilderrahmen-Lautsprecher mit Sonos-Technik im Test (Bild: Ikea)

Ikea erweitert sein Sortiment an Sonos-kompatiblen Lautsprechern. Parallel zum Regal-Lautsprecher und zum Lampen-Lautsprecher der Symfonisk-Modellreihe von 2019 kommt nun ein Bilderrahmen-Lautsprecher dazu. Damit treibt Ikea das Vorhaben voran, die Lautsprechertechnik möglichst unauffällig in das Wohnumfeld zu integrieren.

Inhalt:
  1. Ikea-Bilderrahmen-Lautsprecher im Test: Unglaublich guter Sonos-Klang für wenig Geld
  2. Symfonisk-Rahmen mit Wi-Fi-Lautsprecher: Verfügbarkeit und Fazit

Das ist beim Lampen-Lautsprecher bereits gut gelungen und wird mit dem Bilderrahmen-Lautsprecher noch besser. Dieser wird zusammen mit einem passenden Bild verkauft, Ikea will verschiedene Motive anbieten. Hinter dem Motiv befindet sich die Lautsprechertechnik und ist somit sehr gut versteckt. Die Motive können bei Bedarf ausgetauscht werden, es sind aber nur Ikea-eigene Bilder möglich.

Der Lautsprecher kann an die Wand gehängt, auf ein Regal oder auf den Boden gestellt werden. Auch wenn er aufgestellt wird, sollte er an der Wand befestigt werden, damit er nicht wegrutschen kann. Passendes Befestigungsmaterial ist im Lieferumfang enthalten. Der Bilderrahmen hat eine Größe von etwa 40 x 56 cm und ist etwa 6 cm dick. Damit steht vergleichsweise viel Platz für die Lautsprechertechnik zur Verfügung.

Ikeas Symfonisk Bilderrahmen-Lautsprecher klingt toll

Wir haben den Bilderrahmen-Lautsprecher mit insgesamt fünf anderen Lautsprechern verglichen und waren mehr als überrascht, was für einen tollen Klang wir für 180 Euro bekommen. Sowohl der Sonos One als auch der Echo Studio von Amazon können - bei ähnlichem Preis - nicht gegen das neue Symfonisk-Modell bestehen, gelten aber sonst durchaus als Referenz in dieser Preisgruppe. Der Klang aus dem Bilderrahmen ist dynamischer und Mitten, Höhen sowie Bässe kommen viel besser zur Geltung.

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Mit dem fast doppelt so teuren, aber nicht mehr verfügbaren Homepod von Apple hatten wir eine vergleichbare Erfahrung. Der Bilderrahmen spielt einfach in einer höheren Klasse - trotz des günstigen Preises. Ikea und Sonos haben also das größere Volumen optimal genutzt und schlagen ansonsten gute Lautsprecher mit weniger Volumen sehr deutlich.

Wir haben auch einen Vergleich mit der Soundbar Beam von Sonos sowie dem Lautsprechermodell Five von Sonos gewagt. Dabei liegt der Bilderrahmen-Lautsprecher klanglich zwischen diesen beiden. Die Beam ist im Tiefbassbereich deutlich schwächer als das Ikea-Modell, dafür aber bei Höhen etwas klarer. Dadurch versteht man bei der Soundbar Dialoge, zum Beispiel in Filmen, besonders gut. Hingegen schlägt der Bilderrahmen bei Musik die 450 Euro teure Soundbar - vor allem gemessen am viel günstigeren Preis.

Gegen den auf Musik optimierten Five von Sonos muss sich der Bilderrahmen aber geschlagen geben. Vor allem im Tiefbassbereich ist der Five dem Ikea-Neuling überlegen. Gemessen am Preis von knapp 600 Euro für den Five ist die Leistung des Bilderrahmen-Lautsprechers dennoch überragend, es gibt einen soliden Tiefbass, gute Mitten und klare Höhen. Der Klangunterschied zwischen Five und dem Ikea-Rahmen ist nicht so eklatant, dass er einen dreifachen Preis tatsächlich rechtfertigen würde.

  • Symfonisk Bilderrahmen-Lautsprecher (Bild: Ikea)
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Symfonisk Bilderrahmen-Lautsprecher (Bild: Ikea)

Der Bilderrahmen-Lautsprecher liefert also für nicht einmal 200 Euro eine Klangqualität, die es sonst nur für mehr als das Doppelte gibt. Und bei all dem steht das vorbildliche Sonos-Ökosystem zur Verfügung, das besonders bequemes und gut zu bedienendes Multiroom-Audio liefert. Außerdem werden von Sonos über 100 verschiedene Musik-Streaming-Abos unterstützt - eine so große Vielfalt bieten vergleichbare Lösungen nicht an.

Bedienungsknöpfe gut versteckt

Auf der Rückseite der einen Längsseite gibt es Steuertasten, um die Wiedergabe sowie die Lautstärke zu regulieren. Die Tasten sind auf der Höhe untergebracht, wo die Logos von Ikea und Sonos zu sehen sind, damit die Position von außen sichtbar ist, wenn man es weiß. Die einzelnen Tasten haben unterschiedliche Vertiefungen respektive Ausbuchtungen und sind recht gut zu erfühlen. Noch besser wäre es, wenn es eine Lautstärkewippe gäbe.

Zum Lieferumfang gehört ein deutlich längeres Netzkabel als sonst üblich, damit der Weg bis zur Steckdose überbrückt werden kann. Das Kabel kann ansonsten gegen ein noch längeres Modell getauscht werden. Im Bedarfsfall kann das überschüssige Kabel auf der Rückseite eingerollt bequem verstaut werden. Wenn zwei Bilderrahmen-Lautsprecher verwendet werden, sollen diese miteinander verbunden werden können. Der Platz für das Netzkabel kann bei Bedarf auch für ein Netzwerkkabel genutzt werden, denn der Symfonisk-Lautsprecher erlaubt wie andere Sonos- und Symfonisk-Geräte einen Kabelbetrieb. Ansonsten funktioniert auch WLAN tadellos.

Symfonisk Bilderrahmen-Lautsprecher

Symfonisk-Fernbedienung ist ein sinnvolles Zubehör

Ein sinnvolles Zubehör für den Bilderrahmen-Lautsprecher ist die Symfonisk-Fernbedienung, die wir bereits im Mai 2020 getestet haben. Die Fernbedienung im Puckformat kann die Lautstärke ändern, indem klassisch gedreht wird. Zudem können wir die Wiedergabe anhalten oder fortsetzen und zu Musikstücken vor- oder zurückspringen. Es ist für uns eine ideale Ergänzung zur App-Steuerung für Sonos-Produkte, weil wir nicht immer zum Smartphone greifen müssen. Dabei ist zu beachten, dass dafür Ikeas Smart-Home-Hub Trådfri-Gateway erforderlich ist.

Gesteuert wird der Lautsprecher ansonsten vornehmlich über die gut strukturierte Sonos-App. Wir können dort nach passender Musik suchen - quer über alle Streaming-Abos. Das ist sehr angenehm in der Bedienung. Zudem erfolgt eine Multiroom-Steuerung, Sonos-typisch ohne Hänger oder Verzögerungen. Das ist keinesfalls selbstverständlich, wie ein Blick etwa auf Amazons schlechtes Alexa-Multiroom-System zeigt.

Als Einschränkung bei den Sonos-Produkten sehen wir die fehlende Bluetooth-Unterstützung, die es bei vielen Konkurrenzprodukten gibt. Wir können zwar auf Airplay 2 ausweichen, wenn ein Apple-Gerät vorhanden ist, aber wir vermissen Googles Cast-Technik für die Android-Plattform. Aufgrund der Vielzahl an unterstützten Streaming-Abos muss das fehlende Bluetooth in der Praxis keine Einschränkung sein - das hängt aber vom individuellen Nutzungsverhalten ab.

Der Bilderrahmen-Lautsprecher unterstützt die True-Play-Einmessung von Sonos, um den Klang möglichst optimal an die Raumgegebenheiten anzupassen. Dadurch sollen lästige Halleffekte vermieden werden. Leider erlaubt Sonos die True-Play-Einmessung weiterhin nur mit Apple-Produkten, mit Android-Geräten ist sie nicht möglich.

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Symfonisk-Rahmen mit Wi-Fi-Lautsprecher: Verfügbarkeit und Fazit 
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mainframe 21. Jul 2021 / Themenstart

Es gibt von ELAC noch die Imgao Serie. Wollte ich immer mal haben :-) Ansonsten einfach...

mainframe 21. Jul 2021 / Themenstart

Den meisten ist Klang egal... Selbst in meinem Bekanntenkreis ist es nur wichtig das was...

narfomat 20. Jul 2021 / Themenstart

jemand der sich ein solches gerät kauft ist NICHT PRIMÄR an techn. signalqualität...

wasdeeh 12. Jul 2021 / Themenstart

Inklusive Bestürzung und Überraschung und großem "Das hätten wir uns nie vom Hersteller...

Volker Grabbe 11. Jul 2021 / Themenstart

Ich habe zwei Symfonisk Regallautsprecher als Rear Lautsprecher an meiner Arc. Da diese...

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