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Igzo: Sharp plant 35 mm dünnes Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln

Sharp will ab Anfang 2013 ein Display in Igzo-Bauweise anbieten, das eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bei einer Bildschirmdiagonalen von 32 Zoll erreicht. Dennoch ist die Punktdichte deutlich niedriger als bei kleinen Displays.

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Sharp PN-K321
Sharp PN-K321 (Bild: Sharp)

Der japanische Elektronikkonzern Sharp will ab dem 13. Februar 2013 das neue 32-Zoll-Display PN-K321 verkaufen, das eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln hat. Mit einer Gehäusetiefe von 35 mm ist das mit LED-Randhintergrundbeleuchtung (Edge) ausgestattete Gerät zudem sehr flach.

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Die Helligkeit liegt bei 250 Candela pro Quadratmeter. Angaben zum Kontrastverhältnis des neuen Displays machte Sharp nicht. Der Anschluss an den Rechner erfolgt über den Displayport oder wahlweise auch über HDMI. Von Letzterem sind zwei Eingänge vorhanden. Der Displayport (Multi-Stream) unterstützt eine Frame-Rate von 60p, während HDMI mit einem Port nur 30p erreicht.

Nur 1.500 Geräte pro Monat

Doch auch, wenn die Igzo-Technik hohe Auflösungen verspricht - die Ausbeute bei der Produktion ist offenbar sehr gering. Zunächst einmal sollen pro Monat nur 1.500 Displays gefertigt werden, die eine 4K-Auflösung erreichen.

Statt einer Siliziumschicht wird bei dieser Displaytechnik eine Lage aus Igzo (Indium-Gallium-Zink-Oxid) zum Einsatz kommen. Das Material hat nicht nur eine höhere Elektronenbeweglichkeit, sondern ist auch lichtdurchlässiger als Silizium, das bisher bei den Dünnschichttransistoren zum Einsatz kommt. Für stationäre Displays weniger wichtig ist, dass für die gleiche Helligkeit eine weniger starke Beleuchtung des Panels erforderlich ist.

Das Gerät ist mit zwei Stereolautsprechern ausgestattet und soll eine Leistungsaufnahme von 120 Watt aufweisen. Das Display misst ohne Standfuß 750 x 35 x 441 mm und wiegt ungefähr 7,5 kg. Den Preis für das Display PN-K321 nannte Sharp bislang nicht. Die Website Engadget schreibt ohne Quellenangabe von rund 450.000 Yen - das wären ungefähr 4.260 Euro.

Kleinere Displays erreichen höhere Punktdichten

Sharp hatte bereits im April 2012 mit der Produktion von kleineren Igzo-Displays begonnen. Ein 5 Zoll großes Display mit Igzo-Technik fertigt Sharp seit Oktober 2012 mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das entspricht einer Pixeldichte von 443 ppi, während das 32-Zoll-Modell nur eine Pixeldichte von 140 ppi aufweist.

Zum Vergleich: Das Display des iPhone 5 erreicht eine Punktdichte von 326 Pixeln pro Zoll. Notebookdisplays mit 10 Zoll großem Bildschirm und einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln will Sharp ebenfalls mit dieser Technik herstellen.

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Raumzeitkrümmer 29. Nov 2012

Wenn man Drucker mit Bildschirmen vergleicht, dann muss man wissen, dass ein Punkt bei...

Raumzeitkrümmer 28. Nov 2012

Bei S/W Bildschirmen wird die (radiometrische) Auflösung auch eher bei 10 Bit liegen. Die...

Lala Satalin... 28. Nov 2012

Also bei DER Preisklasse ist das mehr als nur arm... Deshalb hab ich mir auch das Zenbook...

0mega 28. Nov 2012

Gott sei Dank ist für Moiré-Effekte viel zu viel Kram zwischen Lichtquelle und Rezeptor...

Lala Satalin... 28. Nov 2012

Und Ränder dazwischen. *daumen runter* :/


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