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IGZO: Neue Displaytechnik für künftige Ultrabooks

Intel will die Hersteller von Ultrabooks dazu bewegen, in der nächsten Generation der Geräte Displays mit IGZO-Technik zu verbauen. Die Mobilrechner könnten so noch flacher und sparsamer werden.
/ Nico Ernst
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Acers Aspire S7 ist mit 12 Millimetern eines der dünnsten Ultrabooks (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
Acers Aspire S7 ist mit 12 Millimetern eines der dünnsten Ultrabooks Bild: Nico Ernst/Golem.de

Am 31. Juli 2012 findet in Taiwan das nächste "Ultrabook Ecosystem Symposium" statt, wie Digitimes berichtet(öffnet im neuen Fenster) . In unregelmäßigen Abständen hält Intel, das die Marktrechte an der Marke "Ultrabook" besitzt, diese Konferenzen ab, um die schnelle Weiterentwicklung der Gerätekategorie zu fördern. Beim letzten bekannt gewordenen Treffen dieser Art ging es vor allem um Kostensenkungen, die unter anderem durch einfachere Gehäuse erzielt werden sollen.

Nun steht Digitimes zufolge eine neue Displaytechnik auf dem Programm: IGZO, kurz für Indium-Gallium-Zink-Oxid(öffnet im neuen Fenster) . Diese Verbindung, die unter anderem Sharp für seine Panels einsetzen will, gilt in der Displaybranche als wichtigste neue Grundlagentechnik.

Statt einer Siliziumschicht auf den Panels soll eine Lage aus IGZO zum Einsatz kommen. Das Material hat nicht nur eine höhere Elektronenbeweglichkeit, sondern ist auch lichtdurchlässiger als Silizium, das bisher bei den Dünnschichttransistoren(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz kommt. Aus diesen Bauelementen bestehen alle LCDs – die einzige Alternative sind die bisher in großen Displays noch zu teuren OLEDs.

Durch die Vorteile von IGZO können die daraus gebauten Displays höhere Schaltgeschwindigkeiten erreichen, sodass Videos und Spiele besser aussehen. Auch Schlieren beim Scrollen durch Texte könnten so vermieden werden. Wichtiger für die Ultrabooks ist aber, dass für die gleiche Helligkeit eine weniger starke Beleuchtung des Panels nötig ist. Das kann für längere Aukkulaufzeiten oder durch kleinere Akkus für niedrigere Gerätepreise genutzt werden.

Billiger oder mit höherer Laufzeit

Wenn zudem kompaktere Beleuchtungsysteme mit geringerer Leistung verbaut werden, können die ohnehin schon sehr flachen Deckel der Ultrabooks nochmals dünner werden. Zu sehen sein wird das dem Bericht zufolge aber erst bei Ultrabooks, die mit Intels Haswell-CPUs ausgestattet sind. Diese Prozessoren werden für das zweite Quartal 2013 erwartet.

Neben IGZO-Displays und passenden Beleuchtungen wollen auf der Ultrabook-Konferenz auch Micron, Sandisk, Seagate und Western Digital neue Laufwerke vorstellen. Sowohl bei SSDs, als auch bei mechanischen Festplatten steht eine Reduzierung der Bauhöhe im Vordergrund. Bei beiden Laufwerkstypen sind derzeit 7 Millimeter als Standard-Formfaktor etabliert, manche Unternehmen verbauen aber auch SSDs als mSata-Module ohne Gehäuse um die Chips des Massenspeichers.


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