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IFR: Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

Autonome Staubsauger, Rasenmäh- und Fensterputz- Roboter erobern die Welt. Der Anstieg von 25 Prozent erfolgt aber auf niedriger Grundlage.
/ Achim Sawall
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Grafik des IFR (Bild: IFR)
Grafik des IFR Bild: IFR

Der Markt für Haushaltsroboter wächst. Im Jahr 2016 wurden weltweit 4,66 Millionen autonome Haushaltsgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus Angaben des Weltrobotikverbandes IFR (International Federation of Robotics)(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, die dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel vorliegen(öffnet im neuen Fenster) . Der Verband erwartet für das Jahr 2017 ein noch stärkeres Wachstum von 30 Prozent. In den Jahren 2018 bis 2020 werden durchschnittlich 25 Prozent pro Jahr prognostiziert.

Den weitaus größten Anteil an den Verkäufen haben Putzroboter, die selbstständig den Boden einer Wohnung saugen und je nach Ausstattung auch wischen. Daneben zählt der IFR unter anderem auch Rasenmäh-, Poolreinigungs- und Fensterputzroboter in der Statistik mit.

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Ilife V7S Staubsauger ausprobiert (01:18)

Seit 2006 ist der Markt für Haushaltsroboter fast auf das Zehnfache gewachsen. Damals wurden weltweit rund 552.000 dieser Geräte verkauft. Der IFR wertet für seine Statistik die Verkaufszahlen aller großen Roboterhersteller der Welt aus. Gemessen an einer Weltbevölkerung von 7,4 Milliarden Ende 2016 ist die Verbreitung von Hausrobotern jedoch noch gering.

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Im Jahr 2016 hatten weltweit rund 51,5 Prozent der Haushalte einen Internetanschluss. Ursachen für die noch geringe Verbreitung der elektronischen Helfer sind wohl die teilweise noch relativ hohen Preise für die autonomen Systeme, Kinderkrankheiten bei der Technik, komplizierte und zeitaufwendige Einrichtungsprozesse sowie Vorbehalte bei den Anwendern. Trotz unterschiedlicher Qualität der von Golem.de getesteten Geräte wollen wir nicht mehr ohne die Haushaltshelfer auskommen.


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