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USB-C-Einsteckmodul für IFE-Systeme in Flugzeugen
USB-C-Einsteckmodul für IFE-Systeme in Flugzeugen (Bild: IFPL)

IFPL: USB Typ C kommt in Flugzeugsitze

USB-C-Einsteckmodul für IFE-Systeme in Flugzeugen
USB-C-Einsteckmodul für IFE-Systeme in Flugzeugen (Bild: IFPL)

USB-C-Buchsen wird es wohl bald auch in Flugzeugen geben. Zumindest ist IFPL für den Einsatz von USB Typ C vorbereitet. Die Buchsenkomponenten vertragen zudem weit mehr Einsteckvorgänge als vom USB Implementers Forum vorgesehen ist.

IFPL will auf der kommenden Luftfahrtmesse Apex Expo in Singapur seine erste USB-C-Buchse für Flugzeugsitze vorstellen. Der USB-C 3.1 1345 soll vor allem in Verbindung mit Unterhaltungssystemen (Inflight Entertainment, IFE) eingesetzt werden. Anwender können ihre Smartphones einstecken und so das eigene Material über den großen Bildschirm des Vordersitzes abspielen.

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Eine der wichtigsten Aufgaben dürfte aber das Aufladen des Passagier-Equipments sein. Hier kündigt der Hersteller an, den USB-C-Standard auszureizen und das optionale Power Delivery aufzuschalten. Mit bis zu 100 Watt könnten Anwender dann auch in einem Flugzeug ohne weiteres ihre Notebooks aufladen. Ob das so allerdings umgesetzt wird, ist fraglich, schließlich hat auch die Energieversorgung eines Flugzeuges Grenzen. Aber schon 20 Watt wären eine deutliche Verbesserung für Tablets, Smartphones und Notebooks. Auf eine richtige Steckdose könnte dann in vielen Fällen verzichtet werden. Dazu müsste sich USB Typ C allerdings noch deutlich stärker verbreiten. Die meisten Notebooks brauchen noch eine Steckdose.

USB-C 3.1 1345 ist für insgesamt 50.000 Einsteckvorgänge spezifiziert. Das ist deutlich mehr als die vom USB-Forum vorgesehenen 10.000 Einsteckvorgänge. In Anbetracht der Einsatzzeit von klassischem Flugzeug-Equipment ist das aber auch notwendig.

Die Möglichkeit, den Stecker beliebig einzustecken, ist für IFPL zudem ein Vorteil bei der Zuverlässigkeit. Die Buchse wird so seltener durch fehlerhafte Einsteckversuche belastet. Aus dem Grund hat der Hersteller auch USB-A-Buchsen im Programm, die ein beliebiges Einstecken erlauben. Ein anpasspares Führungslicht sorgt zudem dafür, dass Anwender auch in einer abgedunkelten Kabine noch die USB-Buchse finden können.

IFPL entwickelt neben der Buchse noch weitere Systeme. Offiziell als Produkt wird USB-Typ-C noch nicht angeboten, was sich wohl erst auf der Apex Expo ändern dürfte.


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Teebecher 15. Okt 2016

Tja, ein iPhone fragt da erst mal artig nach

format 14. Okt 2016

Wozu denn Glasfaser? Dein Vorschlag mit WLAN lässt sich doch problemlos mit Kupfer...

1ras 14. Okt 2016

Beides hatte ich noch nie. Dafür gabs schonmal einen 12h Flug bei dem das Entertainment...

My1 13. Okt 2016

was ich meine ist dass der namensgebende schutzkontakt nicht belegt ist.

moppi 13. Okt 2016

ich hab Typ C ... erstmal total umständlich aber der vorteil wenn er weit verbreitet...



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