IFM Investors: Telekom-Partner für Glasfaserausbau kommt aus Australien

In der kommenden Woche dürfte die neue FTTH-Partnerschaft für vier Millionen Haushalte angekündigt werden. Telekom und IFM Investors geben 6 Milliarden US-Dollar aus.

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Glasfaserausbau der Telekom in Deutschland
Glasfaserausbau der Telekom in Deutschland (Bild: Deutsche Telekom)

Der Partner der Deutschen Telekom bei dem neuen Joint Venture für Glasfaserausbau ist der australische Pensionsfonds IFM Investors. Das hat das Manager Magazin aus Konzernkreisen der Telekom erfahren. Das Gemeinschaftsunternehmen soll demnach Glasfaser Plus heißen.

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Am 2. November 2021 muss der Aufsichtsrat der Telekom der Vereinbarung noch zustimmen.

Das Handelsblatt hatte zuvor berichtet, dass ein externer Investor zur Finanzierung des Glasfaseranschlusses von vier Millionen Haushalten in ländlichen Gebieten in Deutschland gesucht werde.

IFM Investors ist im Besitz einer Gruppe australischer Pensionsfonds und verwaltete nach eigenen Angaben zum 30. Juni 2021 eine Summe von 108 Milliarden Euro. IFM ist weltweit von Niederlassungen in Melbourne, Sydney, London, Berlin, Zürich, Amsterdam, New York, Hongkong, Seoul und Tokyo aus tätig und verwaltet Investitionen in den Bereichen Infrastruktur, Fremdkapital, börsennotierte Aktien und Private-Equity-Anlagen.

Telekom bei FTTH unter Druck

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Bis zum Jahr 2028 wird Glasfaser Plus rund sechs Milliarden Euro in die neuen Anschlüsse investieren, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen erklärten.

Die Telekom braucht wegen ihrer hohen Verschuldung hier einen starken Partner. Zugleich investieren immer mehr Unternehmen mit Fonds als Partnern in den Glasfaserausbau im noch stark unterversorgten Deutschland. Die Telekom muss hier reagieren. So kehrt der weltgrößte Kabelnetzkonzern Liberty Global nach Deutschland zurück. Der Investmentbereich Liberty Global Ventures gründet mit der französischen Infravia Capital Partners das Gemeinschaftsunternehmen Liberty Networks Germany.

Auf dem Land führend ist bisher Deutsche Glasfaser. UGG, das Glasfaser-Joint-Venture von Allianz und dem spanischen Telefónica-Konzern, will in Deutschland 6 Milliarden Euro für Glasfaser in ländlichen Regionen ausgeben.

Dazu kommen die beiden Glasfaserbetreiber BBV Deutschland und Deutsche Giganetz. BBV Deutschland will in den kommenden drei bis vier Jahren rund 600 Millionen Euro in Glasfasernetze in Deutschland investieren. Die Deutsche Giganetz mit Sitz in Hamburg wird von der kanadischen Sunlife-Versicherungsgruppe mit 3 Milliarden Euro finanziert.

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