Abo
  • IT-Karriere:

iFixit: Touch-ID-Sensor im iPad mini 3 mit Klebstoff befestigt

Die Bastler von iFixit haben das iPad Mini 3 von Apple auseinandergenommen. Die Befestigung des neuen Fingerabdrucksensors ist ungewöhnlich und dürfte beim Reparieren Schwierigkeiten verursachen.

Artikel veröffentlicht am ,
iPad Mini 3 in Einzelteilen
iPad Mini 3 in Einzelteilen (Bild: iFixit)

iFixit hat sich Apples kleines Tablet vorgenommen, das im Vergleich zur Vorgängerversion nur geringfügig verändert ist. Der A7-Prozessor ist nicht mit dem aus dem iPhone und dem iPad Air 2 vergleichbar.

  • iPad Mini 3 (Bild: iFixit)
  • iPad Mini 3 (Bild: iFixit)
  • iPad Mini 3 (Bild: iFixit)
iPad Mini 3 (Bild: iFixit)
Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Lediglich der Fingerabdrucksensor ist neu. Mit ihm lassen sich Transaktionen in Apples iTunes-Store autorisieren und das iPad Mini kann entsperrt werden. Auch einige Apps unterstützen den Sensor mittlerweile. Dazu gehören beispielsweise Evernote und einige Passwortmanager. Außerdem ist das iPad Mini 3 erstmals auch mit goldfarben eloxiertem Metallgehäuse erhältlich. Treffend schreibt iFixit dementsprechend, dass Apple dem kleinen Tablet lediglich einen neuen Anstrich verpasst habe.

Auch wenn sich an dem Tablet nicht viel geändert hat und Apple im Wesentlichen Modellpflege betrieben hat: Die Befestigung des Home-Buttons ist anders. Hier wurde von hinten mit Heißkleber an den Displayrahmen geklebt. iFixit weist darauf hin, dass im Falle eines Glasbruchs der Sensor abgelöst und auf ein neues Glas geklebt werden müsse, was ziemlich schwer werden könnte.

Wie beim iPad Air 2, das iFixit ebenfalls auseinandergenommen hat, wurde der Lightning-Anschluss direkt auf das Logic Board gelötet. Das ist im Falle eines Defekts besonders schmerzlich, denn so muss das gesamte Board gewechselt werden.

Anders als beim Air 2 wurde allerdings das bisherige Retina-Display verwendet, bei dem LCD und Touchscreen-Glas getrennt voneinander wechselbar sind. Die Befestigungsmasse am Glas wird durch ein Wärmekissen erhitzt, dann wird das Tablet geöffnet. Von iFixit wird in diesem Zusammenhang positiv bewertet, dass der Akku nicht festgelötet oder festgeklebt wurde, was den Austausch erleichtert.

Dennoch gibt iFixit dem iPad Mini 3 hinsichtlich seiner Reparaturfreundlichkeit nur 2 von 10 Punkten. Die gleiche Note erhielt das iPad Air 2.

Das iPad Mini 3 wird für 389, 489 und 589 Euro mit 16, 64 und 128 GByte angeboten. Die LTE-Versionen kosten auch hier 120 Euro mehr.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 169,00€
  2. 54,00€
  3. 19,99€ (Release am 1. August)
  4. 69,00€ (Bestpreis!)

autores09 27. Okt 2014

Mich würde in einer (neutralen und herstellerunabhängigen) Diskussion mal interessieren...

plutoniumsulfat 27. Okt 2014

gab es nicht letztens ein Tablet von Apple, dass bei ähnlicher Ausstattung ganze 6 Punkte...

Der Supporter 27. Okt 2014

Gähn. Ja, wir wissen das Apple längst tot ist.

nomnomnom 27. Okt 2014

Kauf dir einfach nicht immer den billigsten Schrott. Meine Handys haben bis jetzt immer...

jownes 26. Okt 2014

Der Typ C ist doch meines Wissens auf extra lange Haltbarkeit ausgelegt Deshalb sollte...


Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

    •  /