iFixit-Teardown: Macbook Pro erleichtert Akku- und Display-Wechsel

Apple hat beim Macbook Pro einige Änderungen vorgenommen, die die Reparatur des Geräts teilweise weniger kompliziert machen als bisher.

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Teardown des Macbook Pro mit M1 Pro
Teardown des Macbook Pro mit M1 Pro (Bild: iFixit)

Die Bastler von iFixit haben einen Teardown des Macbook Pro mit M1 Pro veröffentlicht, der spannende Details aus dem Inneren des Apple-Laptops zeigt. Der finale Score von 4/10 ist zwar eher schlecht, dennoch gibt es Fortschritte zu vermelden.

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Bereits das Abnehmen der Bodenplatte klappt erfreulich leicht, da die Plastiknasen nicht allzu straff ausfallen und auch kein Klebstoff verwendet wurde. Verglichen zum Modell von 2019 fällt auf, dass Apple den zur Verfügung stehenden Platz noch besser ausnutzt.

Somit weist das aktuelle 14-Zoll-Modell mit M1 Pro mehr Akkukapazität auf als das ältere 13-Zoll-Pendant mit regulärem M1-Chip ohne Suffix. Mit 69,6 zu 58,2 Wattstunden ist die Differenz durchaus stattlich - hinzu kommt, dass der Akku mit speziellen Streifen verklebt ist. Wird daran gezogen, lösen sich die vier äußeren und die beiden inneren Segmente des Akkus aus dem Gehäuse.

SoC, RAM und SSD sind verlötet

Weiter geht es mit dem Display, dessen Kabel so locker sitzt, dass iFixit frohen Mutes ist - ein erneutes Flexgate dürfte bei den aktuellen Macbook Pro nicht auftreten. Das Panel zu ersetzen, klappt den Bastlern zufolge besser als früher, weil weniger Schrauben und Federn verwendet werden. Sofern das Display aber nicht von Apple stammt, funktioniert Truetone nach einem Wechsel nicht mehr.

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Unter den Akku-Paketen befindet sich die Hauptplatine, auf welche unter anderem die NVMe-SSD verlötet ist, was die Reparatur nahezu unmöglich macht. Gleiches gilt für den LPDDR5-Arbeitsspeicher, der neben dem M1 Pro auf dem SoC-Package verlötet ist. Wie seit Jahren üblich, sollte also vor dem Kauf gut abgewogen werden, wie viel RAM notwendig ist - Apple verbaut allerdings mindestens 16 GByte.

Die Anschlüsse wie der Magsafe-Anschluss und die USB-C-Ports sind erfreulicherweise mit dem Mainboard verschraubt, einzig den HDMI-Ausgang und den SD-Kartenleser hat Apple verlötet. Die beiden Lüfter lassen sich ebenfalls leicht entnehmen, was bei einem Lagerschaden oder zum Reinigen eine gute Option ist.

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