iFixit-Teardown: iPhone 12 mit günstigem Speicher schasst Qualcomm

Apple verzichtet beim iPhone 12 auf teuren RAM und arbeitet mit einem chinesischen Anbieter für die 5G-Antennen zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
mmWave-Antennenmodul von USI
mmWave-Antennenmodul von USI (Bild: iFixit)

Wie so oft verschafft ein Teardown eines iPhones interessante Einblicke in die Hardware der Smartphones: Die Bastler von iFixit haben sich das US-Modell des iPhone 12 (Test) vorgenommen und dabei offengelegt, dass Apple bei den Komponenten teils Überraschungen verbaut hat. Einige dienen wohl der Marge, andere machen die Geräte kompakter und verringern eine Abhängigkeit.

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Auffällig ist beispielsweise, dass im iPhone 12 gleich zwei Platinen stecken: Eine trägt den A14 Bionic samt RAM sowie den U1-Chip und den Flash-Speicher, die andere das Modem und den Transceiver für 5G. Unerwartet verzichtet Apple auf LPDDR5-Arbeitsspeicher, stattdessen ist LPDDR4X-Arbeitsspeicher montiert. Das bedeutet weniger Geschwindigkeit und eine geringere Effizienz, spart aber im Gegenzug bares Geld.

Ein genauerer Blick auf die 5G-Technik zeigt zudem, dass Apple zwar vertragstreu ein 5G-Baseband von Qualcomm nutzt, konkret das schon etwas ältere Snapdragon X55. Die Qualcomm-Treue hört aber bei den drei mmWave-Antennen auf, wenngleich der US-amerikanische Hersteller die passenden QTM525-Modelle parat gehabt hätte. Stattdessen hat Apple mit USI zusammengearbeitet und offenbar gemeinsam mit den Chinesen eigene Module für die iPhone-Modelle entwickelt.

Wie die c't mit Verweis auf Semi-Analysis berichtet, dürfte die Größe der Grund gewesen sein: Die QTM525-Modelle sind zu voluminös, erst die kompakteren QTM535 wären für die 7,4 mm dünnen iPhone 12 geeignet gewesen. Weil das dazugehörige X60-Modem jedoch eventuell zu spät im Entwicklungszeitraum verfügbar war oder aber Apple schlicht möglichst wenig von Qualcomm abhängig sein will, stammen die schlussendlich verwendeten mmWave-Antennenmodule von USI. In den deutschen iPhone 12 fehlen diese, da hierzulande auf Sub-6-GHz-Frequenzen gesetzt wird.

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nmSteven 27. Okt 2020

Mein Auto hat nur noch USB-C und habe vom iPhone 11 Pro noch ein USB-C Netzteil. Kann die...

elonmusk 27. Okt 2020

Hab eben mit meinem 12 Pro den Test gemacht und mit dem 11 Pro verglichen. Bis auf die...

icepear 27. Okt 2020

Apple setzt bereits seit Jahren (seit dem iPhone 8) auf USB PD (wenn auch nicht mit den...

icepear 27. Okt 2020

Um hier mal ein paar andere Gründe zu liefern. LPDDR4X ist seit August letzten Jahres in...


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