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iFixit-Teardown: Im neuen iMac sind CPU und RAM gesockelt

Apples überarbeitete iMac-Serie überrascht damit, dass DDR4-Arbeitsspeicher und Kaby-Lake-Prozessor nicht verlötet sind. Der Hintergrund dürfte allerdings eher bei Intel zu suchen sein denn bei gesteigerter Kundenfreundlichkeit.

Artikel veröffentlicht am ,
CPU- und RAM-Sockel im neuen iMac
CPU- und RAM-Sockel im neuen iMac (Bild: iFixit)

Die Bastler von iFixit haben den aktuellen iMac im 21,5-Zoll-Format zerlegt und dabei interessante Details offengelegt: Apple verwendet mehr gesockelte Komponenten als bei den Vorgängermodellen, wenngleich die meisten Bauteile verlötet. Theoretisch ist der neue iMac (Mid 2017) damit leichter aufzurüsten und zu reparieren. Weil das System aber wie üblich an vielen Stellen für Endnutzer irreparabel verklebt ist, sieht die Praxis anders aus.

  • Die HDD ist austauschbar (Foto: iFixit)
  • Die Kühlung nutzt Heatpipes, einen Radiator und einen Radiallüfter (Foto: iFixit)
  • Der RAM ist gesteckt ... (Foto: iFixit)
  • ... und der Prozessor gesockelt (Foto: iFixit)
  • Die GPU (orange) ist verlötet, links sind Lotpads für eine M.2-SSD vorhanden (Foto: iFixit)
Die HDD ist austauschbar (Foto: iFixit)
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Direkt nach dem Öffnen zeigt sich, dass die Hauptplatine größer ist als bei bisherigen iMac und der Sockel LGA 1151 für den Prozessor schon erkennbar. Die Kühlung arbeitet mit zwei langen Heatpipes, die im selben Radiator enden, durch den ein Radiallüfter pustet. Die beiden Hitzequellen sind die CPU und die GPU, ein gesockelter Kaby-Lake-Chip mit 65 Watt TDP (im Fall des iFixit-iMac ein Core i5-7400) und eine verlötete Radeon Pro 555, basierend auf der Polaris-12-GPU, mit wahrscheinlich 35 Watt thermischer Verlustleistung.

Als Speicher verwendet Apple ein DDR4-Modul, das in einem de beiden SO-DIMM-Steckplatz verbaut ist. Grundsätzlich wären so 32 GByte RAM denkbar, verkauft wird der iMac aber maximal mit 16 GByte. Der Grund, wieso Apple auf gesockelte CPUs und RAM setzt, wird Intels Entscheidung sein, keine verlöteten BGA-Modelle der Kaby-Lake-Chips oberhalb von 65 Watt anzubieten.

Der Festspeicher in Form einer 2,5-Zoll-HDD ist austauschbar, eine M.2-SSD kann nicht nachgerüstet werden. Apple spart sich offenbar bei den Modellen, die ohne Solid State Drive verkauft werden, den passenden Sockel samt Schraube - die Lötstellen sind allerdings auf dem Mainboard vorhanden.

Schlussendlich vergibt iFixit trotz austauschbarer Komponenten nur 3 von 10 Punkten, da die meisten Bauteile des neues iMac es erfordern, die Verklebung zu zerstören. Und dafür Ersatz zu finden, scheint sehr schwierig.



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ArcherV 12. Jun 2017

Ja und bei jedem normalen PC wäre die SSD innerhalb von zwei Minuten getauscht gewesen..

RunkelGaming 11. Jun 2017

Um der Ehrlichkeit die Ehre zu geben, kommst du auch beim 27"er von außen nur an den RAM...

RunkelGaming 11. Jun 2017

Was war dein Problem beim 2006er iMac? Access Door abschrauben (musst du zum RAM-Wechsel...

RunkelGaming 11. Jun 2017

Das sind ganz gewöhnliche doppelseitige Klebestreifen, wie sie auch für Smartphone- oder...


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