iFixit-Teardown: Haswell-iMac nur teilweise aufrüstbar
Kaum sind die neuen iMac-Modelle vorgestellt, hat iFixit zwei Versionen zerlegt und hinter das Display der jeweils leistungsschwächeren Variante des 21,5-Zoll-(öffnet im neuen Fenster) und des 27-Zoll-Systems(öffnet im neuen Fenster) geblickt. Der Teardown zeigt, dass Apple die beiden iMac-Rechner zwar mit je einem freien Mini-PCIe-Steckplatz versehen hat. Beim kleinsten Modell aber ist wie erwartet der Prozessor verlötet und somit nicht austauschbar.
Der verbaute Core i5-4570R mit Iris-Pro-5200-Grafik und EDRAM auf dem Träger ist einer von nur drei Chips seiner Art. Intel liefert diese Haswell-Prozessoren einzig mit BGA-Package, wodurch diese verlötet werden müssen. Zwar gibt es auch Sockel, in einem Consumer-System wie einem iMac treiben diese aber nur die Kosten hoch. Der im 27-Zoll-Modell eingesetzte Core i5-4570 hingegen nutzt den regulären Sockel 1150, ein Aufrüsten des Chips ist somit möglich – beispielsweise mit einem i7.
Beide iMacs haben einen freien Mini-PCIe-Steckplatz: Dieser eignet sich dazu, eine SSD im mSATA-Format einzubauen. Wer den iMac mit Festplatte ordert, kann somit die Haswell-iMacs vergleichsweise günstig erweitern. Der Arbeitsspeicher ist problemlos zu erreichen, davon abgesehen sind die beiden Systeme mit moderner Technik wie 802.11ac-WLAN angefüllt, und diese ist an vielen Stellen verklebt. IFixit vergibt daher nur zwei (21,5-Zoll-iMac) respektive fünf (27-Zoll-iMac) von zehn Punkten auf der Reparaturskala.
Zumindest beim leistungsstärkeren 21,5-Zoll-Modell wäre der Wert besser ausgefallen, denn hier ist die CPU gesockelt statt verlötet.
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