iFixit-Teardown: Das Surface Book wird doppelt aktiv gekühlt
Die Profibastler von iFixit haben Microsofts Surface Book zerlegt(öffnet im neuen Fenster) und sind dabei auf einige erwartete und einige unerwartete Bauteile gestoßen. Zudem zeigt der Teardown, wie Microsoft die zweigeteilte Kühlung des Detachables aufgebaut hat: Im Tablet und in der Tastatur stecken autarke Lösungen.
Wenig überraschend ist das Surface Book kaum zu reparieren, da alle Komponenten verklebt und verschachtelt sind. Hinter dem 13,5-Zoll-Display hat Microsoft das Mainboard überraschend um 180 Grad gedreht verbaut – iFixit vermutet somit eine bessere Stütze für das Panel. Im Tablet stecken ein 15-Watt-Intel-Chip und eine Samsung-SSD, genauer eine PM951. Der Prozessor und das RAM sind wie erwartet fest verlötet, der Flash-Speicher in Form eines M.2-Kärtchens gesteckt. Zumindest die SSD ist also austauschbar.

Auf dem Prozessor liegt eine große Kupferplatte auf, die von einer Heatpipe unterstützt wird. Bei geringer Last auf dem Prozessor und somit einer niedrigen Abwärme arbeitet das System passiv, indem es die Hitze an die Tablet-Rückseite abgibt. Das erinnert uns an die Kühlung des Surface Pro 4 . Reicht die Oberfläche der Kupferplatte nicht mehr aus, springt ein kleiner Lüfter an, der die warme Luft absaugt und aus dem Gehäuse pustet.
Im Tastaturdock setzt Microsoft wie bereits bekannt auf eine aktive Kühlung, die aber nur in 3D-Anwendungen wie CAD-Rendering oder Spielen anspringen dürfte. Die Custom-Grafikeinheit des Surface Book , eine Geforce 940M mit GDDR5- statt langsamem DDR3-Videospeicher, ist mit einer Heatpipe verbunden. Die leitet die Hitze der GPU an einen kleinen Block Aluminiumlamellen weiter, dessen Kühlrippen von einem Radial-Lüfter angepustet werden.
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