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iFixit-Teardown: Das kleinste Surface Pro 4 wird passiv gekühlt

Der Teardown des Surface Pro 4 zeigt, dass Microsoft bei der Variante mit einem Core M den Lüfter weglässt. Das Tablet wird anders als die Modelle mit den größeren Skylake -Chips lautlos passiv gekühlt.
/ Marc Sauter
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Beim Surface Pro 4 mit Core M fehlt der Lüfter der größeren Modelle. (Bild: iFixit)
Beim Surface Pro 4 mit Core M fehlt der Lüfter der größeren Modelle. Bild: iFixit

Die Bastler bei iFixit haben ein Surface Pro 4 zerlegt und dabei interessante Entdeckungen gemacht(öffnet im neuen Fenster) . Die Reparaturprofis nahmen dabei die Variante des Tablets, in dem ein Core M3-6Y30 mit Skylake-Technik verbaut ist. Dieser Chip bildet die kleinste Ausstattungsvariante des Surface Pro 4 , die größeren Modelle sind durchweg mit Core-i5- oder i7-Prozesoren ausgerüstet.

Der Vor- und Nachteil des Core M3-6Y30 ist seine Leistungsaufnahme: Die beträgt offiziell nur 4,5 Watt und kann auf bis zu 7 Watt hochgeschraubt werden. Dadurch fällt die Geschwindigkeit zumindest bei längeren Lasten geringer aus als bei den größeren 15-Watt-Modellen, die Intel als Core i5/i7 verkauft. Im Umkehrschluss gibt der Core M3 jedoch weniger Wärme ab.

Microsoft Surface 4 – Trailer
Microsoft Surface 4 – Trailer (01:24)

Microsoft hat beim Surface Pro 4 Rücksicht auf diese Eigenschaft genommen und das Tablet so gestaltet, dass die Kühlung beim Core M3 ohne Lüfter funktioniert. Vom Prozessor führen zu diesem Zweck zwei Heatpipes weg: Eine leitet die Wärme an den Lüfter mit Kühlblock ab – der beim Core M3 fehlt.

Die andere führt die Hitze hin zu einer Kupferplatte, die mit der Tablet-Unterseite verbunden ist. Offenbar reicht die so geschaffene Oberfläche, um die 4,5 Watt des Core M3 abzuführen. Zudem sollte sie bei den Core i5/i7 eine passive Kühlung bei geringen Lasten oder kurzzeitig hoher Last ermöglichen.

Spannend ist auch die im Surface Pro 4 verbaute SSD: Dabei handelt es sich um die PM951 von Samsung, ein reines OEM-Modell mit NVMe-Protokoll. Zu diesem hatte Samsung im August 2015 den Nachfolger PM953 angekündigt , der könnte im Surface Book mit einem TByte Flash-Speicher stecken.

Das Surface Pro 4 bietet Microsoft zumindest in Deutschland aktuell mit maximal 512 GByte statt einem TByte an, eventuell folgt die größere SSD noch.


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