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iFixit-Teardown: Das kleinste Surface Pro 4 wird passiv gekühlt

Der Teardown des Surface Pro 4 zeigt, dass Microsoft bei der Variante mit einem Core M den Lüfter weglässt. Das Tablet wird anders als die Modelle mit den größeren Skylake-Chips lautlos passiv gekühlt.

Artikel veröffentlicht am ,
Beim Surface Pro 4 mit Core M fehlt der Lüfter der größeren Modelle.
Beim Surface Pro 4 mit Core M fehlt der Lüfter der größeren Modelle. (Bild: iFixit)

Die Bastler bei iFixit haben ein Surface Pro 4 zerlegt und dabei interessante Entdeckungen gemacht. Die Reparaturprofis nahmen dabei die Variante des Tablets, in dem ein Core M3-6Y30 mit Skylake-Technik verbaut ist. Dieser Chip bildet die kleinste Ausstattungsvariante des Surface Pro 4, die größeren Modelle sind durchweg mit Core-i5- oder i7-Prozesoren ausgerüstet.

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Der Vor- und Nachteil des Core M3-6Y30 ist seine Leistungsaufnahme: Die beträgt offiziell nur 4,5 Watt und kann auf bis zu 7 Watt hochgeschraubt werden. Dadurch fällt die Geschwindigkeit zumindest bei längeren Lasten geringer aus als bei den größeren 15-Watt-Modellen, die Intel als Core i5/i7 verkauft. Im Umkehrschluss gibt der Core M3 jedoch weniger Wärme ab.

Microsoft hat beim Surface Pro 4 Rücksicht auf diese Eigenschaft genommen und das Tablet so gestaltet, dass die Kühlung beim Core M3 ohne Lüfter funktioniert. Vom Prozessor führen zu diesem Zweck zwei Heatpipes weg: Eine leitet die Wärme an den Lüfter mit Kühlblock ab - der beim Core M3 fehlt.

Die andere führt die Hitze hin zu einer Kupferplatte, die mit der Tablet-Unterseite verbunden ist. Offenbar reicht die so geschaffene Oberfläche, um die 4,5 Watt des Core M3 abzuführen. Zudem sollte sie bei den Core i5/i7 eine passive Kühlung bei geringen Lasten oder kurzzeitig hoher Last ermöglichen.

  • Teardown des Surface Pro 4 mit Core M3 (Foto: iFixit)
  • Röntgenbild des Surface Pro 4 (Foto: iFixit)
  • Im Surface Pro 4 steckt eine PM951-SSD. (Foto: iFixit)
Teardown des Surface Pro 4 mit Core M3 (Foto: iFixit)

Spannend ist auch die im Surface Pro 4 verbaute SSD: Dabei handelt es sich um die PM951 von Samsung, ein reines OEM-Modell mit NVMe-Protokoll. Zu diesem hatte Samsung im August 2015 den Nachfolger PM953 angekündigt, der könnte im Surface Book mit einem TByte Flash-Speicher stecken.

Das Surface Pro 4 bietet Microsoft zumindest in Deutschland aktuell mit maximal 512 GByte statt einem TByte an, eventuell folgt die größere SSD noch.



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Lala Satalin... 28. Okt 2015

Auf dem Bild sieht man, dass die Heatpipe nicht an den Teil mit dem Display verankert...

Schnapsbrenner 28. Okt 2015

... wie bei den Vorgängern größtenteils passiv auskommen. Muss mein Pro schon ordentlich...

Auf 'ne Cola 27. Okt 2015

Und KEIN Wort darüber, dass das eigentlich schon vorher alles bekannt war!

ms (Golem.de) 27. Okt 2015

Hab's editiert, danke.


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