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iFixit-Teardown: Akku im Oneplus One lässt sich unnötig schwer entnehmen

Der Profireparaturbetrieb iFixit hat geprüft, wie gut sich das Oneplus One reparieren lässt. Dabei ist aufgefallen, dass das Austauschen des Akkus unnötig aufwendig ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Akkuanschluss im Oneplus One nur schwer erreichbar
Akkuanschluss im Oneplus One nur schwer erreichbar (Bild: iFixit)

Im iFixit-Teardown gibt es für das Oneplus One fünf Punkte - es lässt sich also vergleichsweise gut öffnen und reparieren. Zur Orientierung: Wenn ein Gerät besonders leicht repariert werden kann, erreicht es zehn Punkte. Der Profireparaturbetrieb iFixit bemängelt vor allem, dass der Akku schwer zu wechseln sei, obwohl dies technisch leicht anders möglich wäre. Ansonsten gibt es Kritik am Displayaufbau; positiv sind den Bastlern die vielen modularen Elemente aufgefallen und das Fehlen lästiger Klebestellen.

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Beim Auseinanderbauen des One-Smartphones lässt sich laut iFixit der Deckel leicht abnehmen. Später soll es austauschbare Rückdeckel geben. Nach wie vor verkauft One das Oneplus nicht offiziell, sondern verteilt nur Kaufeinladungen an ausgewählte Personen.

Nach dem Öffnen des Deckels ist der Akku zu sehen, der vom Hersteller als nicht austauschbar klassifiziert wird. Noch bevor das One offiziell vorgestellt wurde, hatte Oneplus begründet, warum der Akku fest eingebaut ist: Ein wechselbarer Akku hätte das One-Smartphone dicker gemacht. Die Ergebnisse von iFixit lassen erhebliche Zweifel daran aufkommen.

Akkuanschluss unnötig schwer erreichbar

Denn der One-Akku ist nur mit einem an sich leicht zu lösenden Anschluss mit dem Gerät verbunden. Beim Auseinandernehmen ist erkennbar, dass sich der Akkuanschluss unter einer internen Abdeckung verbirgt, die sich nur mühsam entfernen lässt, weil einige der Schrauben hinter Kunststoffnippeln versteckt sind. iFixit betrachtet den Aufwand, um den Akku auszutauschen, daher als unnötig hoch.

Nachdem eine Reihe von Anschlüssen gelöst sind, kann die Hauptplatine entnommen werden. Die Platine soll sich leichter ausbauen als wieder einbauen lassen. Darauf befindet sich ein Samsung-Chip mit 3 GByte Arbeitsspeicher sowie Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801. Auch eine weitere Platine mit einigen Sensoren lässt sich relativ leicht abschrauben und entfernen, wenn eine Reihe von Anschlüssen gelöst wird.

Der Austausch des Displays gestaltet sich hingegen schwierig, auch wenn sich die Displayeinheit vergleichsweise einfach lösen lässt. Das LCD und der Digitizer sind eine Einheit, was iFixit bemängelt.



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spiderbit 22. Jun 2014

Aber man kann mit so nem Hype dann investoren an locken die dann fett kohle haben und...

spiderbit 22. Jun 2014

tot ist er ja selten, er hat halt nimmer die volle Laufzeit oft schon nach kurzer zeit...


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