iFixit: Tausch des Pixel-Watch-Displays ist aufwendig

Die Bastler von iFixit haben die Pixel Watch auseinandergenommen - und finden das Innere der Uhr verglichen mit der Apple Watch hässlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Pixel Watch
Googles Pixel Watch (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Googles Pixel Watch ist von iFixit auseinandergenommen worden. Das Ersatzteilunternehmen veröffentlichte ein erstes kurzes Video bei Youtube, in dem die Demontage der Smartwatch gezeigt wird. Dabei hatten die Bastler keine großen Probleme, der Ausbau des Displays ist allerdings aufwendiger als gedacht.

Um den Bildschirm der Pixel Watch auszubauen, muss die Uhr zunächst - wie viele moderne Elektrogeräte - erwärmt werden. Nachdem der Kleber sich gelöst hat, kann die gesamte Front der Pixel Watch gelöst werden. Allerdings ist das Display-Panel dann immer noch über ein Kabel mit dem Rest der Uhr verbunden.

Dieses Kabel lässt sich nicht ohne weiteres lösen. Um das Display endgültig zu entfernen, muss zunächst der Akku entfernt werden. Das Displaykabel ist unter dem Akku befestigt - ohne dessen Entfernung lässt sich der Bildschirm nicht ausbauen. Das Innere der Uhr bezeichnet iFixit als "hässlich", vor allem im Vergleich mit dem inneren Aufbau der Apple Watch.

Rückseite lässt sich leicht abbauen

Grundsätzlich lassen sich alle Teile der Pixel Watch nach dem Lösen einiger Schrauben einfach ausbauen. Die Glasrückseite ist nicht mit den Sensoren verbunden, weshalb sie sich ebenfalls nach Anwendung von Wärme ablösen lässt. Google verwendet bei der Rückseite einen Kleber, der sich rückstandslos ablösen lässt.

Das Display der Pixel Watch dürfte der Teil der Uhr sein, der mit am leichtesten kaputtgeht. Einige Nutzer berichteten bereits, dass leichte Stöße zu einem splitternden Bildschirm führten. Einem Besitzer der Pixel Watch soll Google mitgeteilt haben, es gebe keine Reparaturmöglichkeit für den Bildschirm - was mit Blick darauf, dass die halbe Uhr dafür auseinandergenommen werden muss, glaubhaft erscheint.

Die Pixel Watch kostet je nach Version 380 oder 430 Euro. Im Test von Golem.de schnitt die Uhr gemischt ab: Größter Kritikpunkt ist die Akkulaufzeit, die bei häufiger Nutzung als Fitnesstracker deutlich unter den von Google angegebenen 24 Stunden liegt.

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