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iFixit: Samsung Gear Live mit schlecht reparierbarem Display

Die Profibastler von iFixit haben sich Samsungs neuer Smartwatch Gear Live angenommen und diese in ihre Einzelteile zerlegt. Der Akkutausch funktioniert einfach, während bei einem Displaydefekt die Uhr wohl ein Totalschaden wäre.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung Gear Live in Einzelteilen
Samsung Gear Live in Einzelteilen (Bild: iFixit)

Die Samsung Smartwatch Gear Live ist nach Ansicht der Bastler von iFixit leicht zu warten. Der Gehäusedeckel lässt sich einfach entfernen und gibt den Blick auf das Innere frei, das durch mehrere Dichtringe gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist. Lediglich ein Werkzeug zum Aufdrücken und einen T5-Schraubendreher benötigt derjenige, der die Uhr öffnen möchte.

  • Samsung Smartwatch Gear Live (Bild: iFixit)
  • Samsung Smartwatch Gear Live (Bild: iFixit)
  • Samsung Smartwatch Gear Live (Bild: iFixit)
Samsung Smartwatch Gear Live (Bild: iFixit)
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Der winzige Akku lässt sich herausnehmen und leicht ersetzen, wenn er am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist.

Auch das Uhrenarmband kann problemlos getauscht werden, wenn es einmal defekt sein sollte. Einige sehr kleine und auf flexiblen Leiterbahnen aufgebrachte Bausteine können dabei allerdings leicht zerstört werden.

Wenn jedoch das Uhrendisplay kaputt gegangen oder sein Glas verkratzt oder gesprungen sein sollte, dann ist die Smartwatch Gear Live wohl ein Totalschaden, denn das Display ist mit dem Glas verbunden und auch noch in das Uhren-Chassis eingeklebt. iFixit hat gar nicht versucht, es herauszunehmen, weil es mit großer Wahrscheinlichkeit zerbrechen würde.

Die Samsung Gear Live mit Android Wear scheint ein weiteres Problem zu haben, wie die Website Mobiflip berichtet. Bei denjenigen, die die Uhr bei der Google I/O Entwicklerkonferenz geschenkt bekamen, ist gelegentlich die Plastikschiene ausgerissen, die das Ladekabel festhält. So hält das Ladekabel nicht mehr, und die Uhr kann nicht mehr geladen werden. Damit wird sie wertlos. Ob es sich hierbei um einen Fehler handelt, der in der Serie korrigiert werden kann, ist nicht bekannt. Die Uhr kostet rund 200 Euro und ist ab sofort erhältlich.

LG hatte bei der G Watch hingegen auf eine Lademöglichkeit gesetzt, die per Magnet festgehalten wird. Dort dürften bauartbedingt keine Abnutzungserscheinungen entstehen.

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jayjay 09. Jul 2014

Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten, so auch bei Golem...


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