Abo
  • Services:

iFixit: iPad Mini Retina nicht leichter zu reparieren

Die Profibastler von iFixit haben das neue iPad Mini mit Retina-Display auseinandergenommen und kommen zu dem Schluss, dass es genauso schlecht zu reparieren ist wie die erste Generation des kleinen Tablets.

Artikel veröffentlicht am ,
iPad Mini 2 auseinandergenommen
iPad Mini 2 auseinandergenommen (Bild: iFixit)

Das iPad Mini 2 mit Retina-Display erreicht mit seinem 7,9 Zoll großen Bildschirm eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln und damit eine Pixeldichte von 326 ppi. Es ist aufgrund des höheren Energiebedarfs und des größeren Akkus etwas schwerer und dicker als der Vorgänger, doch das ist nicht der einzige Nachteil.

  • iPad Mini Retina (Bild: iFixit)
  • iPad Mini Retina (Bild: iFixit)
  • iPad Mini Retina (Bild: iFixit)
iPad Mini Retina (Bild: iFixit)
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Reutlingen
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Laut iFixit ist es auch genauso schlecht zu reparieren wie die erste Generation des Geräts. Dass das nicht sein muss, beweist der Teardown des Amazon Fire HDX mit 8,9 Zoll großem Display, das praktisch genauso dick ist wie das iPad Mini 2. Hier wurde auf den Einsatz von Klebstoff weitgehend verzichtet, weshalb es leichter zu öffnen ist als Apples Produkt.

Der Akku des iPad Mini 2 mit 3,75 Volt und 24,3 Wattstunden erreicht 6.471 mAh. Das ist deutlich mehr als beim Vorgängermodell mit 16,3 Wattstunden. Apple musste einen leistungsfähigeren Akku einbauen, der auch etwas größer und schwerer ist, um trotzdem auf die 10 Stunden Akkulaufzeit des Vorgängers zu kommen. Schuld hat vermutlich das hochauflösende Display, das mehr Strom benötigt. Der Akku ist mit Kleber im Gehäuse fixiert, was seinen Austausch erschwert.

Klebstoff, Klebstoff, Klebstoff

Die Hauptplatine ist nur an wenigen Stellen verklebt, was iFixit schon als Erfolg sieht. Lediglich unter dem Anschlusspanel und dem Lightning-Anschlusskabel befindet sich Klebemasse. Die Bastler bemängeln aber, dass viele Befestigungsschrauben im iPad Mini sehr versteckt angebracht sind und sich so auch nur schwer heraus- oder wieder hineinschrauben lassen.

Das Deckglas mit dem Touchscreen und das LCD sind nicht miteinander verbunden, sondern verklebt. Apple hat auch bei der Fixierung der beiden Kameras sowie einiger Kabel und des schon erwähnten Akkus auf die bewährte, aber von Bastlern gefürchtete Klebemasse gesetzt. Der Lightning-Anschluss ist gar auf die Hautplatine gelötet worden. Wird er durch unsachgemäßen Gebrauch beschädigt, konnte die Reparatur sehr teuer werden.

IFixit hat dem iPad Mini mit Retina-Display aufgrund dieser Probleme eine 2 auf einer Skala von 1 bis 10 als Reparaturnote gegeben. Diese Note erhielt auch schon der Vorgänger.

Das iPad Mini Retina verfügt über ein 7,9 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Wie im iPad Air und dem iPhone 5S kommt eine 64-Bit-CPU zum Einsatz. Laut iFixit könnte der Prozessor (APL0698) jedoch etwas niedriger getaktet sein als beim iPad Air und ist der gleiche wie der im iPhone 5S. Das Gerät misst 200 x 134,7 x 7,5 mm und wiegt 331 Gramm. Die LTE-Version kommt auf 341 Gramm.

Das iPad Mini Retina kostet in der WLAN-Version mit 16 GByte Flash-Speicher 390 Euro, mit 32 GByte 480 Euro. Die Varianten mit 64 und 128 GByte kosten 570 beziehungsweise 660 Euro. Die LTE-Versionen sind jeweils 120 Euro teurer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 22,99€
  2. (u. a. Zowie LED-Monitor 219,90€)
  3. (u. a. 64-GB-USB-Stick 9,99€, WD My Cloud EX2 Ultra 4 TB NAS 222,99€, SanDisk Extreme Portable...
  4. (u. a. Interstellar, Planet der Affen Survival, Alien Covenant, Deadpool)

violator 15. Nov 2013

Also ich hab schon mehrmals kaputte Displays an meinen Geräten gewechselt. Wie dumm ich...

ldlx 14. Nov 2013

Und warum geht da keiner dran? Richtig, weils keine Stellen gibt wo's eben einfach...

borstel 14. Nov 2013

es ist schon sicherlich mühevoll die Teile auseinander zu bauen. Aber wer interessiert...

deefens 14. Nov 2013

So sehr ich ja das Nachhaltigkeitsargument von ifixit verstehen kann: es handelt sich bei...


Folgen Sie uns
       


Fallout 76 - Fazit

Fallout 76 ist in vielerlei Hinsicht nicht wie seine Vorgänger. Warum, erklären wir im Test-Video.

Fallout 76 - Fazit Video aufrufen
Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


      •  /