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Zerlegter iMac mit Retina-Display
Zerlegter iMac mit Retina-Display (Bild: iFixit)

iFixit: iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren

Zerlegter iMac mit Retina-Display
Zerlegter iMac mit Retina-Display (Bild: iFixit)

IFixit hat den neuen iMac mit 5K-Display zerlegt - was angesichts des verklebten Displays und der Kompaktbauweise nicht einfach ist. Eine leichte Reparatur ist nach Meinung der Experten nicht möglich, doch es gibt auch einen Lichtblick: Der Hauptspeicher lässt sich einfach wechseln.

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Kurz nach der Vorstellung des neuen 27-Zoll-iMacs mit Retina-Display haben die Experten des US-Reparaturdienstes iFixit.com den All-in-One-Rechner auseinandergenommen und hinsichtlich der Reparaturmöglichkeiten ein eher negatives Fazit gezogen. Das betraf allerdings auch schon das Vorgängermodell, das viele Gemeinsamkeiten mit dem neuen iMac hat.

Display von LG

Apple hat bei seinem an den Rändern nur noch 5 mm dicken Desktoprechner Display-Deckglas und Display zu einer Einheit verbunden. Das gilt auch für das neue 5K-Modell, das von LG stammt und eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln erreicht.

Bei einem durchaus vorstellbaren Schaden der Frontscheibe muss die gesamte Einheit ausgetauscht werden, weil Display und Glas miteinander verbunden sind. Das könnte angesichts des Panels sehr teuer werden. Das Display ist mit einem Klebeband fixiert. Deshalb benötigt man ein Spezialwerkzeug, um das Gehäuse öffnen zu können. Und natürlich muss auch beim Zusammenbau wieder geklebt werden. Allerdings sieht diese Prozedur nicht besonders kompliziert aus.

  • Zerlegter iMac mit Retina-Display (Bild: iFixit)
  • Zerlegter iMac mit Retina-Display (Bild: iFixit)
  • Zerlegter iMac mit Retina-Display (Bild: iFixit)
Zerlegter iMac mit Retina-Display (Bild: iFixit)

Das Aufrüsten mit mehr RAM ist beim iMac mit Retina-Display kein großes Problem. Apple hat eine Wartungsklappe integriert, über die der Speicher erreicht werden kann. Auf der Rückseite der Klappe befindet sich sogar eine Anleitung zum Austausch. Nach der Abnahme des Displays kommt auf dessen Rückseite unter anderem der Timing-Controller zum Vorschein, von dem Apple bei der Präsentation behauptete, ihn selbst entwickelt zu haben. Es handelt sich dabei laut iFixit um einen modifizierten Parade Technologies DP665-Baustein. Zudem ist den Profibastlern noch aufgefallen, dass das Anschlusskabel zwischen Bildschirm und Logic Board etwas breiter ausgefallen ist als beim iMac mit 2.560 x 1.440 Pixeln.

Austausch von Komponenten möglich, aber schwer

Um an die SSD, die HDD und den Prozessor heranzukommen, muss man allerdings das Display ausbauen. Die verbaute SSD entspricht exakt dem Modell, das iFixit auch im MacBook Pro 13 Zoll mit Retina-Display von Ende 2013 gefunden hat. Es ist eine SanDisk PCIe SSD mit dem Controller Marvell 88SS91383. Das WLAN-/Bluetooth-Modul entspricht dem, was im alten iMac mit 27 Zoll steckt.

Insgesamt bewertet iFixit die Reparaturfreundlichkeit des iMac mit Retina-Display mit einer 5 auf einer Skala von 1 bis 10, wobei mit 10 die höchstmögliche Reparaturfreundlichkeit verbunden ist. Positiv hebt iFixit hervor, dass sich RAM, CPU und Festplatte tauschen lassen. Mit der Displaykonstruktion ist iFixit nicht zufrieden, weil das LCD mit dem Deckglas untrennbar verbunden ist. Auch dessen Befestigung mit dem Gehäuse wird kritisiert.

Preise ab 2.600 Euro

Der iMac mit Retina-Display wird in der Standardkonfiguration mit einer 1 TByte großen SSD-/HDD-Festplatte ausgeliefert, die Apple als Fusion Drive bezeichnet. Das Einsteigermodell ist mit einem auf 3,5 GHz getakteten Intel-Core-i5-Prozessor und einer AMD-Radeon-R9-M290X-Grafiklösung (2 GByte) und 8 GByte RAM ausgerüstet. Wer will, kann auch einen auf 4 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor (Core i7) einbauen lassen. Der maximale Speicherausbau liegt bei 32 GByte RAM und einer 3 TByte großen Hybrid-Festplatte. Möglich ist auch ein reines SSD-Modell mit 256 GByte, 512 GByte oder 1 TByte großem Speicher. Die teuerste Grafiklösung umfasst eine AMD Radeon R9 M295X mit 4 GByte großem Speicher.

Der iMac mit Retina-Display ist ab 2.600 Euro erhältlich. Das Modell mit 4-GHz-Prozessor und 32 GByte RAM sowie 1 TByte großer SSD und der AMD Radeon R9 M295X mit 4 GByte RAM wird für 4.500 Euro angeboten.


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User_x 20. Okt 2014

jup, wissen kostet geld... deswegen sind auch pflegeversicherungen so teuer... die...

gema_k@cken 20. Okt 2014

Und jetzt noch mal auf Deutsch bitte.

violator 20. Okt 2014

Ja in den 2cm um die Öffnung drumrum vielleicht...

elidor 20. Okt 2014

Naja, es gibt schon einen Unterschied zwischen 100¤ SSDs mit 256 GB Speicher und dem...

caldeum 19. Okt 2014

Bei 900 EUR eigentlich nebensächlich. Wenn ein defektes Display einen Aufwand von 900...



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