Abo
  • Services:

iFixit: HTC One ist kaum zu reparieren

Die Bastler von iFixit haben das HTC One auseinandergenommen und nicht schlecht gestaunt, als es ihnen nicht gelang, das Display oder den Akku zu erreichen, ohne das Gehäuse zu beschädigen. Die Reparaturnote für das HTC ist dementsprechend schlecht ausgefallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Zerlegtes HTC One
Zerlegtes HTC One (Bild: iFixit)

Ein massiver Einsatz von Kupferfolien, ein schwer erreichbarer Akku und ein Display, das nur zusammen mit der Gehäuserückseite ausgetauscht werden kann: All das senkt die Reparaturfreundlichkeit des HTC One aus Sicht der Profibastler von iFixit auf ein Minimum.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Heilbronn
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Schon beim Öffnen des Geräts gab es ein Problem. Zwar ließ sich das Display mit etwas Wärmezufuhr und einem Saugnapf leicht abheben. An das Verbindungskabel, das zum endgültigen Abnehmen des Displays ausgehängt werden muss, kamen die Bastler aber nicht so einfach heran. Schrauben fanden sich nicht und der Displaystecker ist nicht erreichbar, ohne dass die gesamte Elektronik aus der Unterschale des Smartphones herausgelöst werden muss.

Da keine Schrauben vorhanden sind, muss die Elektronik erst vorsichtig aus der Unterschale herausgehebelt werden. Dabei wird allerdings unweigerlich der schmale Kunststoffrahmen beschädigt, der das Smartphone umgibt. Im Inneren des Geräts fanden sich auf der Gehäuseinnenseite sowie an anderen Stellen zahlreiche handgeschriebene Notizen, die vermutlich von der Qualitätssicherung beim Hersteller stammen.

  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Eine Aufnahme mit dem HTC One bei schwierigen Lichtverhältnissen (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Eine Aufnahme mit dem Nexus 4 bei schwierigen Lichtverhältnissen (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Eine Aufnahme mit dem HTC One bei guten Lichtverhältnissen (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Eine Aufnahme mit dem Nexus bei guten Lichtverhältnissen (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)
  • Das Homescreen mit Blinkfeed (Screenshot: Golem.de)
  • Die Anbieter für Blinkfeed (Screenshot: Golem.de)
  • Die Software auf dem HTC One (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kamera hat 4 Megapixel. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Spezifikationen der Vierkern-CPU (Screenshot: Golem.de)
  • Der Speicherplatz auf dem HTC One (Screenshot: Golem.de)
  • Für HTCZoes Videoclips können Inhalte ausgewählt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt mehrere Vorlagen in HTCZoe, die Bilder verfremden, Musik unterlegen und Übergänge bereitstellen. (Screenshot: Golem.de)
Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Die Hauptplatine, aber auch andere verbleibende Elektronik, ist mit zahlreichen Kupferfolien bedeckt, was den Zusammenbau nach Angaben von iFixit stark erschwert, weil diese Folien, die zur Hitzeableitung und Abschirmung gedacht sind, leicht verknittern.

Nach Entfernung der Hauptplatine konnte der Akku entnommen und danach das Display abgesteckt werden. An einen leichten Austausch dieser Komponente, die naturgemäß durch Stürze schnell beschädigt werden kann, ist nach Angaben von iFixit deshalb nicht zu denken. Auch ein Tausch des 2.300-mAh-Akkus dürfte eher aufwendig sein, obwohl er nicht verlötet oder verklebt ist.

Nur einer von zehn Punkten

Auf einer Tochterplatine befinden sich die beiden Kameras des HTC One, der Kopfhöreranschluss, der Lautstärkeregler, der Umgebungshelligkeitssensor sowie die Antennen des Smartphones. Die 4-Megapixel-Kamera des HTC One stammt nach Informationen von Chipworks von ST Microelectronics. Die Lautsprecher sowie der USB-Anschluss mitsamt Mikrofon lassen sich separat austauschen.

Die Bastler von iFixit sind vom HTC One in ihrem Fazit nicht begeistert - die Reparaturfreundlichkeit bewerteten sie mit einem von zehn möglichen Punkten. Das iPhone 5 erreichte immerhin sieben Punkte.

Nach Ansicht von iFixit ist es schon sehr schwierig bis unmöglich, das Gerät zu öffnen, ohne das rückwärtige Gehäuse zu beschädigen. Das erschwert jeden Komponentenaustausch. Das gilt vor allem für die am häufigsten auszutauschenden Teile wie den Akku und das Display. Letzteres kann nur mit Entfernung der unteren Gehäuseschale entnommen werden. Darüber hinaus erschweren Kupferfolien auf vielen Komponenten den Austausch von Komponenten.

Die Bastler hatten aber auch Lob für das HTC One zu vergeben. Die stabile äußere Konstruktion mache das Smartphone strapazierfähig.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

ramon1611 24. Sep 2017

@SvenKemmler Ich kann ihnen nur zustimmen. Also ich habe mein One auch schon einige Male...

Horsty 03. Apr 2013

"Weniger Altegräte = Höherer Absatz" da hat aber jemand viele Jahre Erfahrung als Key...

Anonymer Nutzer 02. Apr 2013

Könnte es vielleicht sein, dass es wichtigere Dinge gibt als den persönlichen Geldbeutel...

Anonymer Nutzer 02. Apr 2013

Ich habe es damals schon gesagt: Apple macht es vor, die anderen machen es nach. Was man...

teleborian 02. Apr 2013

Völlig übertrieben. Einen Ersatzakku brauche ich nur weil der Alte nicht mehr so mag...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /