iFixit: Amazon Fire Phone ist nur schlecht zu reparieren

Die Profibastler von iFixit haben sich Amazons Fire Phone vorgenommen und das mit vier Infrarot-Sensoren und sechs Kameras bestückte Smartphone auseinandergenommen. Leicht zu reparieren ist es nicht, obwohl auf Standardschrauben gesetzt wurde.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Zerlegtes Amazon Fire Phone
Zerlegtes Amazon Fire Phone (Bild: iFixit)

iFixit hat das erste Smartphone von Amazon zerlegt und auf seine Reparaturfreundlichkeit hin untersucht. Nicht ohne Hintergedanken, denn iFixit verkauft diverse Reparatur- und Öffnungswerkzeuge im eigenen Shop. Insofern haben die Bastler sogar ein Interesse daran, dass die Geräte nicht besonders leicht zu öffnen sind.

Stellenmarkt
  1. Leitung (m/w/d) Team Support / Hotline / Kundenservice
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg
  2. Ausbilder im Berufsfeld Informatik (m/w/d)
    Europäisches Berufsbildungswerk Bitburg des DRK Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., Bitburg
Detailsuche

Schon direkt nach dem Öffnen des Gehäuses wird klar, dass Amazon nicht will, dass die Besitzer selbst Hand anlegen: Ein zerrissenes Sicherheits-Klebeband belegt unmissverständlich, dass am Telefon herummanipuliert wurde.

  • Amazon Fire Phone (Bild: iFixit)
  • Amazon Fire Phone (Bild: iFixit)
  • Amazon Fire Phone (Bild: iFixit)
Amazon Fire Phone (Bild: iFixit)

Das Displayglas lässt sich nach dem Anwärmen recht leicht entfernen. Allerdings sorgen zahlreiche Kabel dafür, dass beim Auseinandernehmen schnell etwas kaputtgehen kann.

  • Fire Phone (Biild: Amazon)
  • Fire Phone (Biild: Amazon)
  • Fire Phone (Biild: Amazon)
  • Fire Phone (Biild: Amazon)
  • Fire Phone (Biild: Amazon)
  • Fire Phone (Biild: Amazon)
  • Fire Phone (Biild: Amazon)
Fire Phone (Biild: Amazon)

Dabei verwendet Amazon beim Fire Phone Standardschrauben wie Torx T3-Modelle anstelle der ungewöhnlichen Schrauben, die Apple beim iPhone einsetzt. Das hilft natürlich nur wenig, wenn das Auseinandernehmen durch die vielen filigranen Kabel und Verbindungen dann doch riskant ist.

Im Smartphone steckt Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800, der mit einer Taktrate von 2,2 GHz läuft. Dazu kommt eine Adreno 330 GPU. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß und es stehen wahlweise 32 oder 64 GByte Flash-Speicher bereit. Wie auch bei den Amazon-Tablets gibt es keinen Steckplatz für eine Speicherkarte. Auch wenn das Amazon Fire Phone derzeit kein Bluetooth 4.0 unterstützt - das passende Chipset ist an Bord. Seine Funktionalität kann nach Informationen von iFixit von Amazon in einem späteren Update freigeschaltet werden.

Durch das Frontglas sehen vier Infrarot-sensitive Kameras und ebenso viele Infrarot-Leuchtdioden. Die Kameras dienen dazu, den Benutzer zu erkennen und seinen Betrachtungswinkel auszumachen, um die Benutzeroberfläche jeweils so darzustellen, dass ein Pseudo-3D-Effekt entsteht. Dazu kommt noch eine normale Kamera auf Rück- und Vorderseite.

Die IR-Kameras sind mit dem Gehäuse verklebt und lassen sich praktisch nicht austauschen. Das gilt auch für den Vibrationsmotor und andere Elemente. Der Akku lässt sich hingegen recht leicht entnehmen. Auffällig ist, dass viele Bauelemente an einem Kabelstrang hängen, was die Gefahr von Beschädigungen erhöhen kann, meint iFixit.

Insofern ist es keine Überraschung, dass iFixit dem Amazon Fire Phone nur 3 von möglichen 10 Reparaturpunkten verleiht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Nachfolger von Windows 10
Windows 11 ist da

Nun ist es offiziell: Microsoft kündigt das neue Windows 11 an. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
Artikel
  1. EE: Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein
    EE
    Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein

    Für britische Mobilfunk-Nutzer ist die Zeit des freien Telefonierens in der EU bald vorbei. EE und zuvor O2 und Three haben Einschränkungen angekündigt.

  2. Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin
    Krypto-Betrug in Milliardenhöhe
    Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin

    Die Gründer der Kryptoplattform Africrypt haben sich offenbar mit 69.000 gestohlenen Bitcoin abgesetzt. Der Betrug deutete sich schon vor Monaten an.

  3. Interview: Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora
    Interview
    Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora

    Waldplanet statt The Division: Golem.de hat mit dem Technik-Team von Avatar - Frontiers of Pandora über die Snowdrop-Engine gesprochen.
    Ein Interview von Peter Steinlechner

Eurit 27. Jul 2014

Kt

Anonymer Nutzer 27. Jul 2014

Möglicherweise. Ich konnte aber glücklicherweise an anderer Stelle,eine eher rechtl...

Anonymer Nutzer 26. Jul 2014

Aha,denk über den Satz vielleicht nochmal nach.^^ Der Teststreifen ist eigentlich völlig...

Sander Cohen 26. Jul 2014

Und ich dachte die Platine wäre Rund, der Akku dreieckig, der Speicher Trapezförmig & die...

AlphaStatus 25. Jul 2014

fixed that for you. Mal ehrlich, wer gibt Geld im "Premium-Smartphone-Bereich" aus um...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • AMD Ryzen 5 5600X 251,59€ • Dualsense Midnight Black + R&C Rift Apart 99,99€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /