IETF: HTTP/2-Spezifikation kurz vor Standardisierung

In wenigen Wochen könnte HTTP/2 offiziell standardisiert werden. Die zuständige Arbeitsgruppe hat die Entscheidung an das IETF-Leitungsgremium übergeben, noch sind aber Kommentare zugelassen. Zuletzt sind die Details zur Verschlüsselung erweitert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Nur noch das IETF-Leitungsgremium muss HTTP/2 zustimmen.
Nur noch das IETF-Leitungsgremium muss HTTP/2 zustimmen. (Bild: IETF)

Die mit der Erstellung von HTTP/2 befasste Arbeitsgruppe hat ihre Spezifikationen für die neue Protokollversion sowie für die Header-Kompression HPACK an die IESG übergeben. Dieses Leitungsgremium der Internet Engineering Task Force (IETF) genehmigt letztlich die Veröffentlichung von Internetstandards.

Die IESG gibt allen Beteiligten und Interessierten noch bis Mitte Januar Zeit für letzte Kommentare zu den Spezifikationen. In einigen Wochen will das Gremium über den Standard entscheiden. Dies ist wohl aber eher eine Formsache: Es ist nicht davon auszugehen, dass die IESG den durch die Httpbis-Arbeitsgruppe erstellten Entwürfen widerspricht. Es könnten aber kleinere Änderungen verlangt werden.

Im August vergangenen Jahres hatte Mark Nottingham, der Leiter der Arbeitsgruppe, dazu aufgerufen, noch ausstehende Probleme zu melden. Seitdem sind hauptsächlich redaktionelle Fehler behoben worden wie etwa nicht mehr aktuelle Verweise. Die letzten großen technischen Änderungen an der Spezifikation zu HTTP/2 betreffen detaillierte Ausführungen zum Umgang mit TLS in Version 1.2 oder höher, das für verschlüsselte Verbindungen zwingend vorgesehen ist. So wird etwa eine Blacklist für Chiffren angegeben, die nicht verwendet werden sollten. Dies umfasst vor allem jene, die keinen flüchtigen Schlüsselaustausch erlauben.

Die Grundlage für die neue Version von HTTP bildete SPDY, das Google initiiert hat und Webverbindungen vor allem beschleunigen soll. Allerdings waren nicht alle Entwickler mit dieser Wahl zufrieden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /