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IEEE: "Papier-Drucker sterben in vier Jahren aus"

Laut einem Experten vom IEEE braucht bald kaum jemand mehr einen Drucker. Billige Tablets haben dazu geführt, dass das Lesen am Display normal geworden ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Drucker-Recycling im Jahr 2008
Drucker-Recycling im Jahr 2008 (Bild: Enrique Marcarian/Reuters)

Kevin Curran, Senior Member des IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers), geht davon aus, dass Laser- oder Tintenstrahldrucker in den nächsten vier Jahren aussterben werden. Das sagte Curran im Gespräch mit dem britischen Inquirer.

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"Der Drucker wird zu einem Gegenstand aus der Vergangenheit und es wird keinen Grund mehr geben, etwas auszudrucken", so Curran. "Je mehr Zeit online verbracht wird, desto mehr gewöhnt man sich daran, etwas auf dem Tablet zu lesen. Alles kann nun virtuell erledigt werden."

Laut einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen vom Januar 2014 verbrachten 26 Prozent der Befragten über zehn Stunden pro Woche im Internet. Dabei galt: je jünger, desto höher die Nutzungsintensität. Bei den 18- bis 24-Jährigen betraf das 60 Prozent, in der Generation 60 plus lediglich neun Prozent. Zwischen drei und zehn Stunden pro Woche nutzten 35 Prozent das Internet, 17 Prozent lagen bei ein bis zwei Stunden.

Tablets würden immer preiswerter, was die Entwicklung weg vom Drucker weiter beschleunige, sagte Curran. So kam das Tablet Ubislate 7Ci im Dezember 2013 auf den britischen Markt. Es soll 30 britische Pfund kosten, umgerechnet rund 36 Euro.

Gut jeder vierte Deutsche über 14 Jahren (26 Prozent) nutzt ein Tablet. Das entspricht über 18 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Vor gut einem Jahr war es mit 13 Prozent erst jeder Achte. Das war das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des IT-Herstellerverbands Bitkom vom Februar 2014. "Tablet-Computer haben sich extrem schnell durchgesetzt und den PC-Markt tiefgreifend verändert", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Das Angebot an Tablet-Computern ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, auch im unteren Preissegment. Günstige Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 7 bis 8 Zoll gibt es bereits für weniger als 200 Euro.

Der 3D-Drucker werde den Papierdrucker nicht in den Haushalten ersetzen, sagte Curran. Das liege am hohen Anschaffungspreis, weshalb die Geräte in Geschäften genutzt würden. Jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) kann sich vorstellen, einen 3D-Drucker zu nutzen. Unter den 14- bis 49-Jährigen ist jeder Vierte (25 Prozent) an einem 3D-Drucker interessiert.



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wsxedc 04. Mär 2014

Ich weiß nicht, wie in Deutschland ist, aber in Österreich ist die Post auch im Verleich...

Anonymer Nutzer 04. Mär 2014

Nur mal so: Die deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt (und die hat wirklich große...

TheUnichi 03. Mär 2014

Wer in einem Forum so werben muss, anstatt die Anzeigen auf der rechten Seite zu nutzen...

Missingno. 03. Mär 2014

bekommt man nach 10 Jahren Beitrag zahlen die goldene Mitgliedskarte. Das klingt nicht so...

Acid 303 03. Mär 2014

Im "privaten" Umfeld halte ich diese These vielleicht für möglich, aber im Business...


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