Abo
  • Services:

IEEE 802.11ac: Netgears erster Gigabit-WLAN-Router kommt in wenigen Wochen

Vermutlich noch vor den ersten Gigabit-WLAN-Clients wird Netgear seinen 802.11ac-WLAN-Router auf den Markt bringen. Das Dual-Band-Gerät schafft bis zu 1.300 MBit/s auf dem 5-GHz-Band.

Artikel veröffentlicht am ,
Der R6300-Router schafft Brutto 1.300 MBit/s auf dem 5-GHz-Band.
Der R6300-Router schafft Brutto 1.300 MBit/s auf dem 5-GHz-Band. (Bild: Netgear)

Bereits im Juli 2012 will Netgear seinen ersten 802.11ac-WLAN-Router auf den Markt bringen. Das R6300 genannte Gerät ist ein Dual-Band-Router, der fünf Standards verteilt auf zwei Frequenzbändern beherrscht. Das neue 802.11ac gibt es auf 5 GHz genauso wie die dann alten Standards 802.11a/n. Die maximale Bruttodatenrate steigt dann auf 1.300 MBit/s. 802.11n bleibt bei 450 MBit/s, obwohl der Standard sogar 600 MBit/s vorsieht. Dazu wird es aber vermutlich nicht mehr kommen.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Auf 2,4 GHz sind es 450 MBit/s per 802.11b/g/n. Der ac-Standard funkt in dem Bereich erst gar nicht und 450 MBit/s brutto dürften in Kiezen mit junger Nachbarschaft kaum erreichbar sein.

Teurer Router

Der Router wird von Netgear recht deutlich im High-End-Bereich positioniert. Der Preis ist mit rund 230 Euro vergleichsweise hoch, das Gerät bietet dafür aber eine gute Ausstattung in einem eigenwilligen Design. Der R6300 unterstützt beide Frequenzbänder gleichzeitig und bietet eine Druckfunktion an, die auch mit Apples iOS-Geräten funktionieren soll. Drucker werden über die beiden USB-Schnittstellen (2.0) angeschlossen. Dort können auch Datenträger angeschlossen werden. DLNA wird für die Multimediaverteilung genutzt. Außerdem gibt es eine App für Android und iOS.

  • Netgear R6300
  • Netgear R6300
  • Netgear R6300
Netgear R6300

Der Router unterstützt auch das in Verruf gekommene WPS. WPS wird mit einem Knopf abgesichert. Auch WLAN kann per Knopfdruck abgeschaltet werden. Für den Anschluss des Heimnetzes und von Modems gibt es vier LAN- und einen WAN-Port. Alle Ethernet-Anschlüsse sind gigabittauglich.

Dass bis zum Erscheinen des Routers Endgeräte mit 802.11ac auf den Markt kommen, ist zwar nicht ausgeschlossen, konkrete Ankündigungen sind uns aber noch nicht bekannt. Nur wegen der Bandbreite ergibt 802.11ac bei Smartphones oder Tablets keinen Sinn. Allerdings spart ein ac-Gerät Platz in der Luft, weil es schneller fertig wird und andere dann schneller wieder ihre Bandbreite nutzen können. Aus diesem Grund sperren manche WLANs auch 802.11b-Geräte aus, die bei kleiner Datenrate das Band zu rund einem Drittel blockieren.

Single-Band-Clients profitieren nicht vom schnellen WLAN

Mit IEEE 802.11ac werden wohl alleine aus Marketinggründen viele Notebook- und vielleicht sogar Smartphone- und Tablet-Hersteller nicht mehr auf das 5-GHz-Band verzichten. Einige Notebookhersteller haben sich selbst bei High-End-Geräten jenseits der 1.000 Euro ein entsprechendes Antennendesign gespart und verbauen günstige WLAN-Hardware. In den oberen Business-Preissegmenten von Lenovo, HP, Dell, Fujitsu, Toshiba und Panasonic ist Dual-Band-Hardware aber üblich. Apple verbaut als einziger Hersteller konsequent Dual-Band-Karten bei Notebooks.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Folgen Sie uns
       


Two Point Hospital - Golem.de live

Dr. Dr. Golem meldet sich zum Dienst und muss im Livestream unfassbar viele depressive Clowns heilen, nein - nicht die im Chat.

Two Point Hospital - Golem.de live Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /